10 May 2026, 02:04

Neue Radroute am Niederrhein verbindet Kultur und Natur auf 100 Kilometern

Schwarz-weiß-Zeichnung einer kleinen Stadt mit einer zentralen Kirche, umgeben von Bäumen und Hügeln, beschriftet mit "Gothic Architecture in Germany" unten.

Neue Radroute am Niederrhein verbindet Kultur und Natur auf 100 Kilometern

Malerische Radroute führt durch historische Sehenswürdigkeiten und idyllische Landschaften am Niederrhein

Eine malerische Radstrecke führt Radfahrer nun durch historische Wahrzeichen und reizvolle Landschaften in der Region Niederrhein. Startpunkt ist der Knotenpunkt 38 in Schwalmtal-Amern, von wo aus der Weg an jahrhundertealten Kirchen, Klöstern und geschützten Naturgebieten vorbeiführt.

Die Tour verbindet kulturelles Erbe mit naturnahen Schönheiten und bietet Halt an gut erhaltenen religiösen Stätten sowie einem markanten Turm aus dem 19. Jahrhundert. Die Route beginnt am Knotenpunkt 38 in Schwalmtal-Amern, wo Radler bald den Mühlenturm passieren, ein historisches Bauwerk aus den frühen 1800er-Jahren. Nicht viel weiter liegt die katholische Kirche St. Gertrudis in Schwalmtal-Dilkrath (KP 65), eine beeindruckende dreischiffige Backsteinbasilika.

Weiter führt der Weg zur Kapelle St. Maria an den Heiden (KP 39) in Niederkrüchten-Overhetfeld. Im Inneren können Besucher einen fein geschnitzten flämischen Altar bewundern. In der Nähe erhebt sich die St.-Laurentius-Kirche in Niederkrüchten-Elmpt, deren Ursprünge bis ins 15. Jahrhundert zurückreichen.

In Brüggen gewähren das Kreuzherrenkloster und die zugehörige St.-Nikolaus-Kirche Einblicke in die klösterliche Geschichte. Die Strecke passiert zudem die Peterskirche in Born, die erstmals 1136 urkundlich erwähnt und im frühen 15. Jahrhundert erweitert wurde. Anschließend erreichen Radfahrer die St.-Michaels-Kirche (KP 24) in Waldniel, ein neugotisches Bauwerk aus dem Jahr 1880.

Bevor es zur St.-Martins-Kirche (KP 10) in Oberkrüchten gelangt – einem einschiffigen Barockbau –, führt die Route durch das geschützte Landschaftsgebiet Happelter Heide. Dieser Abschnitt bietet einen natürlichen Kontrast zu den architektonischen Highlights entlang des Weges.

Die Radtour verbindet auf 100 Kilometern durchs ländliche Gebiet acht historische Stätten. Radfahrer erleben eine Mischung aus mittelalterlichen Kirchen, Klosterruinen und einem Turm aus dem 19. Jahrhundert, während sie gleichzeitig ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet durchqueren. Die örtlichen Tourismusverantwortlichen erwarten, dass die Strecke sowohl Geschichtsinteressierte als auch Naturradler anziehen wird.

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