Neue Plattform unterstützt Kreative in Baden-Württemberg bei Fördermitteln und Finanzierung
Marie GüntherNeue Plattform unterstützt Kreative in Baden-Württemberg bei Fördermitteln und Finanzierung
Neue digitale Plattform für Kulturschaffende und Kreative in Baden-Württemberg gestartet
Eine neue digitale Plattform soll Freiberuflern, Start-ups und Unternehmen aus den kulturellen und kreativen Branchen Baden-Württembergs den Zugang zu Fördermitteln und finanzieller Beratung erleichtern. Das Angebot, das in Zusammenarbeit mit der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) entwickelt wurde, geht an den Start, während mehrere Bundesländer ähnliche Initiativen vorantreiben, um die Branche zu stärken – allein in der Region sind rund 192.000 Menschen in diesem Sektor beschäftigt.
Die Plattform unter kultur-und-kreativwirtschaft.ermoeglicher.de bietet maßgeschneiderte Beratungsleistungen zu Finanzierungsmöglichkeiten. Nutzer können über das "Enabler-Portal" Anfragen einreichen und erhalten schnell eine unverbindliche Einschätzung zur Machbarkeit ihrer Projekte. Ein zentrales Merkmal ist die Kooperation mit dem Europäischen Investitionsfonds (EIF), die den Zugang zu passenden Förderprogrammen beschleunigt.
Auch die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg hat ihre digitalen Dienstleistungen ausgebaut, um kreative Berufsgruppen besser zu unterstützen. Der Start der Plattform fällt mit überregionalen Bestrebungen zusammen: Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen und Bayern haben vergleichbare Tools eingeführt – bundesweite Daten zu diesen Initiativen sind jedoch lückenhaft und variieren je nach Region.
In einer gemeinsamen Online-Veranstaltung am 17. März 2026 von 17:00 bis 18:30 Uhr werden weitere Details zu den Förderangeboten vorgestellt. Das Webinar erklärt, wie Interessierte sich in Förderprogrammen zurechtfinden und aus kreativen Ideen geförderte Projekte machen können.
Die Plattform ist bereits freigeschaltet und bietet eine zentrale Anlaufstelle für Finanzierungsberatung in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Das anstehende Webinar zeigt auf, wie Unternehmen und Freiberufler diese Instrumente nutzen können, um an Gelder zu kommen. Angesichts ähnlicher Systeme in mehreren Bundesländern spiegelt die Initiative den wachsenden digitalen Rückhalt für einen der wichtigsten Wirtschaftsbereiche Deutschlands wider.