Netzanschlussprojekt North Sea Connector 2 stärkt Deutschlands Offshore-Windenergie bis 2034
Marie GüntherNetzanschlussprojekt North Sea Connector 2 stärkt Deutschlands Offshore-Windenergie bis 2034
Deutschland macht einen bedeutenden Schritt vorwärts in der Offshore-Windenergie: Ein neues Netzanschlussprojekt nimmt Gestalt an. Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz hat einen großen Auftrag an Siemens Energy und das Konsortium Neptun Smulders Offshore Renewables für das Projekt North Sea Connector 2 (NSC2) vergeben. Die Initiative soll die heimische Industrie stärken und die Kapazitäten für erneuerbare Energien im Land ausbauen.
Im Rahmen des NSC2-Projekts entsteht ein Umrichter-System mit einer Offshore-Plattform sowie einer Landstation in der Nähe von Schwerin. Der Hauptteil der Offshore-Plattform, das sogenannte Topside, wird auf der Neptun Werft in Rostock gebaut. Auch zentrale Komponenten der Umrichterplattformen stammen aus derselben Werft.
Die Offshore-Umrichter werden in der Nordsee installiert – rund 200 Kilometer westlich der Insel Sylt. Sie sind entscheidend für die Einspeisung des Stroms von Windparks ins Festlandnetz. Das Projekt orientiert sich am neuen 2-Gigawatt-Standard, wobei der Großteil der Arbeiten in Deutschland durchgeführt wird.
Allein in Mecklenburg-Vorpommern sollen durch die beteiligten Unternehmen und ihre Zulieferer über 500 langfristige Arbeitsplätze entstehen. Die Inbetriebnahme des NSC2 ist bis Ende 2034 geplant.
Die Umrichterplattformen ermöglichen eine effiziente Übertragung der Windenergie ins Stromnetz. Das Vorhaben unterstützt die deutschen Ziele im Bereich erneuerbarer Energien, schafft Hundert Arbeitsplätze und stellt eine bedeutende Investition in die Offshore-Wind-Infrastruktur des Landes dar.






