05 May 2026, 10:05

Mediashop GmbH meldet Insolvenz – 160 Jobs in der Schwebe

Schwarz-weißes Vintage-Werbeklappbild mit einem Mann in Anzug und Auto mit entschlossener Miene vor einem hellgelben Hintergrund mit blauem Himmel und weißen Wolken, der eine Unternehmens-Telefonwerbung mit fetter schwarzer Schrift präsentiert.

Mediashop GmbH meldet Insolvenz – 160 Jobs in der Schwebe

Mediashop GmbH beantragt Insolvenz – Zukunft hängt von Investorenverhandlungen ab

Die in Neunkirchen ansässige Teleshopping-Firma Mediashop GmbH meldete im Februar 2026 mit Schulden in Höhe von 51,55 Millionen Euro Insolvenz an. Das Unternehmen, das rund 160 Mitarbeiter beschäftigt, arbeitet nun unter der Leitung des Insolvenzverwalters Michael Lentsch mit Investoren zusammen, um seine Zukunft zu sichern.

Im Mittelpunkt des Insolvenzverfahrens steht der Verkauf der betrieblichen Vermögenswerte sowie des Erbbaurechts für den Firmensitz. Das Grundstück umfasst 6.566 Quadratmeter und beherbergt ein 2018 errichtetes, dreistöckiges Gebäude mit 2.670 Quadratmetern Nutzfläche. Mediashop zahlt derzeit jährlich knapp 14.000 Euro Erbbauzins für das Gelände, der Pachtvertrag läuft bis 2078.

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Die Bank hält eine Hypothek von bis zu 5,5 Millionen Euro auf das Objekt, die tatsächliche Schuldenlast beträgt jedoch 3,9 Millionen Euro. Dennoch stocken die Verhandlungen über die Übernahme des Firmensitzes, da sich Investoren und Bank nicht einigen können.

Eine Investorengruppe plant, Mediashop als führende TV-Shopping-Marke in Deutschland, Österreich und der Schweiz neu zu positionieren. Ihre Strategie sieht vor, die Zahl der TV-Kanäle von 172 auf 30 zu reduzieren. Der Verkauf der Vermögenswerte und des Erbbaurechts soll noch in dieser Woche abgeschlossen werden.

Gelingt das Geschäft, könnte Mediashop unter neuer Führung weiterbetrieben werden. Die Zukunft des Unternehmens hängt davon ab, den Verkauf abzuschließen und das TV-Kanalnetz umzustrukturieren. Rund 160 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel.

Quelle