21 April 2026, 18:05

Königslutter bekommt nachhaltigen Industriepark als Zeichen des Strukturwandels

Detailierte Karte der breiten Oberflanke der Kohleregion in den Vereinigten Staaten, die Städte, Ortschaften, Straßen, Gewässer und geografische Merkmale mit Entfernungen und Namen zeigt.

Königslutter bekommt nachhaltigen Industriepark als Zeichen des Strukturwandels

Nachhaltiger Industriepark entsteht bei Königslutter am Elm

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Nahe Königslutter am Elm nimmt ein großes Industriegebiet mit Fokus auf Nachhaltigkeit Gestalt an. Das Projekt markiert einen weiteren Schritt im Wandel der Region Helmstedt, die sich nach dem Ausstieg aus dem Braunkohleabbau neu aufstellt – parallel zum deutschen Kohleausstieg bis 2038. Am Dienstag befasste sich das niedersächsische Kabinett mit den Plänen für die laufende Strukturentwicklung des Landkreises.

Die Region Helmstedt gestaltet ihren wirtschaftlichen Umbruch aktiv mit, nachdem sie jahrzehntelang von der Braunkohle abhängig war. Da der Kohleausstieg bis 2038 beschlossen ist, fördert der Bund neue Initiativen zur Belebung der Region. Bis zu 90 Millionen Euro an Transformationsmitteln stehen Helmstedt bis 2038 zur Verfügung, um zentrale Vorhaben zu finanzieren.

Zu den Plänen für den Industriepark gehört ein gemeinschaftlich nutzbarer Begegnungsort, der das lokale Leben bereichern soll. In Offleben entstehen zudem ein soziales Zentrum und ein Nachbarschaftsversorgungsstandort. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, sowohl die wirtschaftliche als auch die soziale Vernetzung im ehemaligen Braunkohlerevier zu stärken.

Anträge auf Förderung für die Planungs- und frühen Bauphasen des Parks sind bereits eingereicht worden. Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) hob den zukunftsorientierten Ansatz Helmstedts beim Strukturwandel hervor. Im Mittelpunkt stehen Projekte, die Arbeitsplätze schaffen und die kommunale Infrastruktur verbessern.

Der Industriepark und das soziale Zentrum sind greifbare Schritte in Helmstedts Abkehr von der Kohle. Mit Bundesförderung und lokalen Planungen im Gange positioniert sich die Region für eine langfristige wirtschaftliche und soziale Erneuerung. Die 90 Millionen Euro werden diese Veränderungen in den kommenden 15 Jahren unterstützen.

Quelle