Köln-Ossendorf bekommt nachhaltigen Logistikpark für 95 Millionen Euro
Noah KrügerKöln-Ossendorf bekommt nachhaltigen Logistikpark für 95 Millionen Euro
Ein ehemaliges Industriegelände in Köln-Ossendorf wird bald zu einem hochmodernen Logistik- und Gewerbepark umgestaltet. Das Projekt im Wert von 95 Millionen Euro wird von Verdion geleitet und soll vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Entwicklung ist Teil der umfassenden Strategie des Unternehmens, wichtige europäische Logistikmärkte zu modernisieren.
Das neue urbane Logistikzentrum wird zum "European Logistics Fund 2" (VELF 2) von Verdion gehören. Dieser Fonds konzentriert sich auf Modernisierungen und Neubauten in Deutschland, Dänemark und Schweden. Auf dem Gelände in Köln-Ossendorf entstehen 37.859 Quadratmeter Mietfläche, die sämtlich nach dem EG-40-Energiestandard errichtet werden und die DGNB-Gold-Zertifizierung anstreben.
Zwei Hauptlogistikeinheiten mit jeweils rund 10.000 Quadratmetern bieten flexible Grundrisse. Zudem entsteht dort Verdions erstes LiteHub in Deutschland – ein adaptierbarer Komplex mit Lager- und Büroflächen. Die Bauarbeiten sollen Anfang 2027 beginnen und noch im selben Jahr abgeschlossen werden.
Rechtlich begleitet wurden die Transaktionen von den Kanzleien GSK Stockmann und Mull und Partner, die Verdion berieten, während BNP den Verkäufer vertrat. Parallel hat Verdion zudem ein 32.000 Quadratmeter großes Brachland in Rastatt nahe der deutsch-französischen Grenze erworben.
Das Vorhaben bringt modernen, nachhaltigen Logistikraum in den Norden Kölns. Nach Fertigstellung wird der Park vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben – ein weiterer Schritt in Verdions Expansion auf den wichtigsten europäischen Märkten.






