KI-Start-up Matchory sichert sich 6 Millionen Euro für globale Expansion
Johanna JägerKI-Start-up Matchory sichert sich 6 Millionen Euro für globale Expansion
Matchory, ein KI-gestütztes Beschaffungs-Start-up aus Ulm, sichert sich 6 Millionen Euro frisches Kapital
Das Ulmer KI-Start-up Matchory hat in einer im Januar 2025 bekannt gegebenen Seed-Extension-Runde 6 Millionen Euro eingesammelt. Die Mittel sollen den Ausbau der globalen Lieferantendatenbank vorantreiben und das internationale Wachstum beschleunigen. Die cloudbasierte Plattform des Unternehmens wird bereits von Großkonzernen wie Bosch, Siemens und BASF genutzt.
Matchory wurde 2019 von Aiko Wiegand, Martin Konradi und Nils Liskien gegründet und spezialisiert sich auf KI-basierte Beschaffungssoftware. Die Plattform bündelt Lieferantendaten, bietet Transparenz für die strategische Beschaffung und ermöglicht automatisierte Lieferantensuchen.
Die aktuelle Finanzierungsrunde wurde vom Münchner Risikokapitalgeber Capmont angeführt, der sich auf B2B-Tech-Start-ups in der späten Seed- bis Series-B-Phase konzentriert. Daneben beteiligten sich bestehende Investoren wie Earlybird-X sowie Branchen-Engel-Investoren. Matchory plant, die Gelder in die Weiterentwicklung seiner SaaS-Lösung, die Integration zusätzlicher Datenquellen und neue Funktionen zur Kostensenkung für Einkaufsteams zu stecken.
Mit über 500 Kunden weltweit – darunter DMG Mori, Tesa und Jungheinrich – will das Unternehmen Beschaffungsentscheidungen in Lieferketten effizienter gestalten. Zwar bleibt die genaue Zahl der aktiven Nutzer undisclosed, doch die Kundenbasis wächst branchenübergreifend weiter.
Die 6-Millionen-Investition soll Matchorys Expansion in neue Märkte vorantreiben und das Lieferantennetzwerk stärken. Die KI-Tools des Unternehmens sind darauf ausgelegt, Beschaffungskosten zu senken und die Effizienz globaler Unternehmen zu steigern. Aktuell laufen Bestrebungen, die bestehende Kundschaft weiter auszubauen.