31 May 2026, 18:03

Kenfo-Chefin fordert radikale Rentenreform durch Aktienfonds für alle Arbeitnehmer

CEO von Kenfo plädiert für Aktienrente

Kenfo-Chefin fordert radikale Rentenreform durch Aktienfonds für alle Arbeitnehmer

Anja Mikus, Chefin des deutschen Staatsfonds für Kernenergie Kenfo, fordert eine grundlegende Reform der Rentenpolitik. Sie plädiert für ein verpflichtendes aktienbasiertes System, das alle versicherten Arbeitnehmer abdeckt – selbst solche mit geringen Beiträgen. Ihr Vorschlag orientiert sich am erfolgreichen schwedischen Staatsfondsmodell AP7.

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Mikus leitet Kenfo seit 2017 und verwaltet dort ein Vermögen von 26,5 Milliarden Euro. Die Hauptaufgabe des Fonds besteht darin, die Finanzierung der Lagerung radioaktiver Abfälle aus den stillgelegten deutschen Atomkraftwerken bis zum Jahr 2100 sicherzustellen.

Ihrer Ansicht nach würde eine stärkere Ausrichtung auf die Kapitalmärkte der breiten Bevölkerung zugutekommen. Mikus betont, dass die Akzeptanz solcher Systeme steigt, sobald die Menschen deren Vorteile in der Praxis erleben. Ihr Plan sieht vor, dass alle Versicherten unabhängig vom Einkommen teilnehmen müssen.

Als Vorbild dient ihr der schwedische AP7-Fonds, der durch umfangreiche Aktieninvestitionen über die Jahre stabile Renditen für Rentner erwirtschaftet hat. Mikus ist überzeugt, dass Deutschland mit einem gut strukturierten, verpflichtenden System ähnliche Erfolge erzielen könnte.

Ziel des Vorschlags ist es, die langfristige Rentensicherung durch Kapitalmarktinvestitionen abzusichern. Sollte er umgesetzt werden, würde dies einen bedeutenden Wandel in der deutschen Altersvorsorge bedeuten. Mikus versichert, dass dieser Ansatz eine breitere finanzielle Absicherung für künftige Generationen schaffen würde.

Quelle