07 April 2026, 04:03

Kempen startet elektrisches Carsharing mit neuem Verein eCARsharing Kempen

Ein grünes Auto fährt eine Straße entlang, flankiert von hohen Gebäuden mit Strommasten und -leitungen darüber, Fußgängern auf dem Gehweg und Bäumen, Bergen und Wolken im Hintergrund.

Kempen startet elektrisches Carsharing mit neuem Verein eCARsharing Kempen

Neue Initiative: eCARsharing Kempen bringt elektrisches Carsharing in die Stadt

In Kempen hat sich mit eCARsharing Kempen ein neuer Verein gegründet, der elektrisches Carsharing in der Kommune etablieren will. Die Initiative bereitet das Projekt seit über einem Jahr vor – mit Recherchen zu verschiedenen Modellen und konkreten Vorbereitungen für den Start. Nun, mit einem strukturierten Vorstand im Rücken, will die Gruppe die Abhängigkeit von Privatfahrzeugen verringern.

Die Planungen begannen vor mehr als zwölf Monaten: Die Mitglieder analysierten unterschiedliche Carsharing-Konzepte für E-Autos, prüften Organisationsstrukturen und Finanzierungsmöglichkeiten, bevor sie formelle Schritte einleiteten. Kürzlich konstituierte sich die Gruppe offiziell als Verein unter dem Namen eCARsharing Kempen.

Der Vorstand steht in regelmäßigem Austausch mit dem Amt für Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Kempen. Auch Mobilitätsmanager der Kommunalverwaltung brachten sich in der Planungsphase ein. Wie der Vereinsvorsitzende Roger Buschfeld erklärt, hätten die durch den Krieg mitverursachten steigenden Spritpreise die Suche nach Alternativen zu fossilen Brennstoffen noch dringlicher gemacht.

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Bisher finanziert der Verein grundlegende Ausgaben wie Logodesign, Website-Entwicklung und Werbematerialien ausschließlich über private Spenden. Langfristig reicht der Blick jedoch über Kempen hinaus: Geplant ist, das Angebot schrittweise auf die gesamte Region auszuweiten.

Der neue Vorstand erwartet, dass sich mit voranschreitender Dekarbonisierung auch die Mobilitätsgewohnheiten ändern werden. Wenn elektrische Sharing-Angebote flächendeckend verfügbar seien, könnten viele Haushalte auf ein zweites oder drittes Auto verzichten, so die Überzeugung. Der Verein wird weiterhin eng mit den lokalen Behörden zusammenarbeiten, um das Projekt voranzubringen.

Quelle