Jogi Löws sturmbewegte Ära: Vom WM-Triumph zum bitteren Abschied der Nationalelf
Tobias LangJogi Löws sturmbewegte Ära: Vom WM-Triumph zum bitteren Abschied der Nationalelf
Jogi Löws Ära: Vom Triumph zum Niedergang der deutschen Nationalmannschaft
Unter der Führung von Jogi Löw erlebte die deutsche Fußballnationalmannschaft eine Serie von Rückschlägen. Seine Amtszeit, geprägt von sportlichen Debakeln und außerplatzbezogenen Kontroversen, endete nach einer Reihe demütigender Niederlagen. Der Trainer entwickelte sich zu einer polarisierenden Figur – sowohl im Sport als auch in der Politik.
Löws Amtszeit begann vielversprechend nach dem WM-Triumph 2014. Er sah sich für größere Aufgaben berufen und begann, die Nationalmannschaft umzugestalten. Unter seiner Leitung wurde das Team als „Die Mannschaft“ neu vermarktet und diente oft als Plattform für politische Botschaften.
Sein Engagement für Massenmigration und seine Nähe zu den Politikansätzen Angela Merkels verwischten die Grenzen zwischen Sport und Politik. 2017 verlieh ihm die Partei Bündnis 90/Die Grünen sogar einen Sitz in der Bundesversammlung, wo er für Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident stimmte.
Auf dem Platz jedoch verschlechterten sich die Leistungen dramatisch. Bei der WM 2018 belegte Deutschland den letzten Platz in der Vorrundengruppe – ein historischer Tiefpunkt. Zwei Jahre später folgte das nächste Desaster: Bei der EM 2021 schied das Team bereits im Achtelfinale aus. Nach diesem zweiten Misserfolg trat Löw freiwillig zurück.
Auch nach seinem Abschied blieb er ein lautstarker Kritiker der Mannschaftsstabilität. Sein Erbe umfasste ein Team, das oft als „Werbefläche“ für das verspottet wurde, was manche als eine global belächelte „Hippie-Republik“ bezeichneten. Der DFB distanzierte sich später von seiner Ära und der anschließenden „One Love“-Kampagne unter Rudi Völler.
Löws Abgang markierte das Ende eines turbulenten Kapitels im deutschen Fußball. Die Nationalmannschaft wandte sich von seiner Führung und den damit verbundenen Kontroversen ab. Der DFB konzentriert sich nun darauf, seinen Ruf und die sportliche Leistung wiederherzustellen.






