15 April 2026, 12:05

Jochen Gaugele wird neuer Investigativchef beim Kölner Stadt-Anzeiger

Eine Europakarte, die die Europäische Journalisten-Föderation (EJF) in Blau hervorhebt, mit zusätzlichen Textdetails.

Jochen Gaugele wird neuer Investigativchef beim Kölner Stadt-Anzeiger

Der Kölner Stadt-Anzeiger hat Jochen Gaugele zum neuen Leiter des Investigativjournalismus ernannt. Er wird die Position am 1. August 2026 antreten und ein ausgebautes internationales Mediennetzwerk leiten. Mit dem Schritt will die Zeitung ihre nationalen und internationalen Berichterstattungsfähigkeiten stärken.

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Aktuell arbeitet Gaugele als stellvertretender Chefredakteur des Hauptstadtbüros der Funke Mediengruppe in Berlin. Zuvor war er Mitglied der Redaktionsleitung beim Hamburger Abendblatt und bekleidete Führungspositionen bei der Welt-Gruppe, wo er sich auf Politik und Nachrichten konzentrierte.

Sein akademischer Werdegang umfasst Studien der Politikwissenschaft, Neueren Geschichte und des Öffentlichen Rechts. Gerald Selch, Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeigers, bezeichnete Gaugele als einen herausragenden Journalisten mit exzellenten Kontakten in der deutschen und europäischen Politik.

Die Ernennung fällt in eine Phase, in der der Kölner Stadt-Anzeiger die eigenständige Produktion seiner überregionalen Nachrichtenseiten wiederaufnimmt – ein Prozess, der 2023 begann. In seiner neuen Rolle wird Gaugele die nationale und internationale Berichterstattung, die Politik- sowie die Wirtschaftsredaktion verantworten. Zudem wird er Teil der redaktionellen Führungsetage der Zeitung sein.

Der Kölner Stadt-Anzeiger gehört zur Kölner Stadt-Anzeiger Mediengruppe, die neben der Hauptausgabe auch den Express und die Kölner Rundschau herausgibt.

Gaugeles Wechsel markiert einen strategischen Schritt für den Kölner Stadt-Anzeiger, der seine investigativen und internationalen Reportagen ausbauen will. Seine Führung wird die politische und wirtschaftliche Berichterstattung der Zeitung maßgeblich prägen. Offiziell beginnt seine Tätigkeit im August 2026.

Quelle