05 June 2026, 14:33

IT-Branche boomt: 109.000 Stellen unbesetzt trotz Rekordgehältern

IT-Gehälter Übersicht: Gehälter nach Beruf und Erfahrung

IT-Branche boomt: 109.000 Stellen unbesetzt trotz Rekordgehältern

Deutschlands IT-Branche wächst rasant – doch Zehntausende Stellen bleiben unbesetzt

Im Jahr 2025 blieben rund 109.000 IT-Stellen in Deutschland trotz steigender Nachfrage unbesetzt. Gleichzeitig sind die Gehälter in der Branche deutlich gestiegen, wobei einige Spezialisten sechsstellige Summen verdienen.

Zwischen 2022 und 2024 stieg die Zahl der IT-Beschäftigten um 12 Prozent auf fast 1,1 Millionen. Dennoch hält der Fachkräftemangel an, und tausende Positionen bleiben vakant. Das durchschnittliche Bruttogehalt in der Branche liegt mittlerweile bei 58.721 Euro, doch die Zufriedenheit mit der Bezahlung bewegt sich bei etwa 65 Prozent.

Einstiegsgehälter und Aufstiegsmöglichkeiten Berufseinsteiger in der IT können mit mindestens 35.000 Euro brutto pro Jahr rechnen. Wer gefragte Kenntnisse mitbringt – etwa in Cloud-Computing oder Cybersicherheit –, startet mit höheren Löhnen. Fachkräfte im Einstiegsbereich verdienen im Schnitt rund 45.000 Euro, während erfahrene Spezialisten in diesen Bereichen bis zu 100.000 Euro erreichen können.

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Mit der Karriere wachsen auch die Gehälter: Senior-Positionen wie Solution Architects (durchschnittlich 85.300 Euro) oder Software Architects (82.800 Euro) sind besonders lukrativ. Auch Key Account Manager (80.300 Euro) und Product Owner (73.200 Euro) werden gut bezahlt. In den Top-Standorten München, Frankfurt und Hamburg liegen die Gehälter besonders hoch – Spitzenverdiener in Führungspositionen können hier 150.000 Euro oder mehr verdienen.

Fazit: Hohe Nachfrage, aber zu wenig Fachkräfte Der deutsche IT-Arbeitsmarkt expandiert weiter, doch Zehntausende Stellen bleiben unbesetzt. Obwohl die Gehälter branchenweit steigen, schließt sich die Lücke zwischen Nachfrage und verfügbaren Talenten nicht. Die hohen Einkommen in spezialisierten Bereichen zeigen: Die Branche ist bereit, für Expertise tief in die Tasche zu greifen.

Quelle