ICE nach Köln evakuiert: Mysteriöser Geruch löst Großeinsatz aus
Ein ICE-Hochgeschwindigkeitszug auf dem Weg nach Köln wurde in Trechtingshausen evakuiert, nachdem sich in einem der Wagen ein seltsamer Geruch ausgebreitet hatte. Rettungskräfte, darunter Feuerwehr und Polizei, eilten zum Einsatzort, als die Quelle des Gestanks nicht sofort ausgemacht werden konnte.
Der Vorfall begann, als Fahrgäste und Personal einen rätselhaften Geruch in einem der Wagen wahrnahmen. Kurze Zeit später kollabierte eine Zugbegleiterin, und eine weitere Person erlitt einen Panikanfall. Vorsorglich hielt der Lokführer in Trechtingshausen einen ungeplanten Stopp ein, um den betroffenen Bereich zu lüften.
Alle 177 Passagiere mussten den Zug verlassen, während die Behörden die Wagen durchsuchten. Bei der Überprüfung wurde eine nicht identifizierte Flüssigkeit entdeckt, deren Herkunft jedoch unklar bleibt. Die Ermittler testeten die Zugsysteme, konnten aber keine technischen Defekte feststellen.
Nach Abschluss der Kontrollen wurden die Fahrgäste in Ersatzbusse umgeleitet, um ihre Reise fortzusetzen. Der Zug setzte seine Fahrt nach Köln später fort, nachdem er für sicher erklärt worden war.
Die Ursache für den Geruch und die unbekannte Flüssigkeit wird noch untersucht. Die Passagiere erreichten ihr Ziel mit Bussen, während der Zug nach den Sicherheitschecks seinen Betrieb wieder aufnahm. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zur Substanz oder deren Herkunft veröffentlicht.






