Hessen fördert BdV mit 150.000 Euro für kulturelles Erbe und Generationendialog
Tobias LangHessen fördert BdV mit 150.000 Euro für kulturelles Erbe und Generationendialog
Der Bund der Vertriebenen (BdV) in Hessen hat eine Landesförderung in Höhe von 150.000 Euro erhalten. Die Mittel überreichte Innenminister Roman Poseck offiziell im Haus der Heimat in Wiesbaden. Trotz knapper Haushalte hält die Landesregierung ihre volle Unterstützung für die Arbeit der Organisation aufrecht.
Die hessische Landesgruppe des BdV setzt sich für deutsche Vertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler ein. Zu ihren Aktivitäten zählen kulturelle Veranstaltungen, der Dialog zwischen den Generationen sowie Projekte, die das Gedenken an Flucht und Neuanfang bewahren. Ein Teil der Förderung fließt in die gemeinsame Landesgeschäftsstelle, die zentrale Aufgaben koordiniert.
Innenminister Roman Poseck übergab den Förderbescheid und betonte die nachhaltige Wirkung der Mittel. Das Geld soll die Zukunft des Verbandes sichern und seine gesellschaftliche Rolle stärken. Rose-Lore Scholz, stellvertretende Landesvorsitzende des BdV, bezeichnete die Förderung als ein Zeichen des Vertrauens in die Arbeit der Organisation.
Im Mittelpunkt der Verbandsarbeit stehen die Verbindung der Generationen und die Einbindung der Erfahrungen von Vertriebenen in das öffentliche Bewusstsein. Zu früheren Projekten zählten Bildungsinitiativen und Maßnahmen zur Bewahrung des kulturellen Erbes. Die 150.000 Euro garantieren die Fortführung der BdV-Arbeit in Hessen. Die Mittel kommen Verwaltungsaufgaben, Kulturprojekten und Dialoginitiativen zugute. Die kontinuierliche Unterstützung des Landes unterstreicht die Anerkennung der Bedeutung des Verbandes für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses.






