Hertha BSC gibt direkten Bundesliga-Aufstieg fast auf – Playoff-Träume in weiter Ferne
Johanna JägerHertha BSC gibt direkten Bundesliga-Aufstieg fast auf – Playoff-Träume in weiter Ferne
Hertha BSC verpasst direkten Aufstieg – Playoff-Plätze sieben Punkte entfernt
Hertha BSCs Bemühungen um den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga sind ins Stocken geraten: Vor dem 28. Spieltag liegt das Team sieben Punkte hinter den Playoff-Rängen. Trainer Stefan Leitl hat eine Platzierung unter den ersten beiden Teams, die den direkten Aufstieg bedeuten würde, bereits so gut wie ausgeschlossen. Trotz dieses Rückschlags bleibt Mittelfeldspieler Kevin Sessa dem Verein treu und sieht Potenzial in den künftigen Leistungen der Mannschaft.
Aktuell belegt Hertha BSC den vierten Platz in der 2. Bundesliga und liegt im Aufstiegsrennen hinter SV Elversberg und dem SV Darmstadt 98. Zwar hat sich die Mannschaft im Vergleich zur Vorsaison verbessert – damals noch Elfter, jetzt auf Kurs für Platz vier in der Saison 2025/26 –, doch anhaltende Verletzungsprobleme und schwankende Leistungen bremsen den Aufstiegskurs.
Seit der Druck des direkten Aufstiegs nachgelassen hat, gewann die Mannschaft drei der letzten vier Spiele. Sessa, der aufgrund der Verletzung von Kennet Eichhorn viermal in Folge in der Startelf stand, vermutet, dass einige Spieler ihre Herangehensweise zu Beginn der Saison überkompliziert haben könnten. Er betont, dass die Mannschaft durchaus das Niveau für die Spitze habe, aber über längere Phasen hinweg an Konstanz mangelt.
Der 25-jährige Mittelfeldspieler, dessen Vertrag noch bis Sommer 2027 läuft, hat keine vorzeitigen Wechselpläne. Sein jüngster Leistungsaufschwung fällt mit der späten Saisonserie des Teams zusammen, doch die Lücke zu den Aufstiegsrängen bleibt beträchtlich.
Hertha BSCs Aufstiegshoffnungen ruhen nun auf der Qualifikation für die Relegationsspiele – doch auch hier beträgt der Rückstand sieben Punkte. Sessas Rückkehr zu alter Stärke und die jüngsten Ergebnisse deuten auf einen starken Saisonabschluss hin. Langfristig muss der Verein jedoch seine Verletzungsanfälligkeit und mangelnde Beständigkeit in den Griff bekommen, um in künftigen Spielzeiten wieder um den Aufstieg mitspielen zu können.






