15 April 2026, 04:04

Henkel erhöht Preise für Persil, Pril und Schwarzkopf wegen globaler Krisen

Plakat mit der Aufschrift "Inflation Reduction Act for American Families" und Abbildungen von Gebäuden, Bäumen, Fahrzeugen, Windrädern, einer bewölkten Himmel und einer Sonne.

Henkel erhöht Preise für Persil, Pril und Schwarzkopf wegen globaler Krisen

Preise für Alltagsprodukte steigen – globale Spannungen treiben Kosten in die Höhe

Die Preise für gängige Haushaltsartikel werden voraussichtlich weiter anziehen, da weltweite Spannungen die Kosten in die Höhe treiben. Der Konsumgüterkonzern Henkel, Hersteller bekannter Marken wie Persil und Schwarzkopf, hat eine neue Runde von Preiserhöhungen angekündigt. Als Hauptgründe nennt das Unternehmen steigende Ölpreise und anhaltende Lieferkettenprobleme.

Henkel-Chef Carsten Knobel bestätigte, dass die höheren Kosten zu spürbaren Preisanpassungen für Verbraucher führen werden. Das Unternehmen, das die Hälfte seines Umsatzes von 20,5 Milliarden Euro mit Haushaltsprodukten erwirtschaftet, erhöht die Preise unter anderem für Persil-Waschmittel, Pril-Spülmittel und Schwarzkopf-Haarpflegeprodukte.

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Der Konflikt im Iran setzt die globalen Märkte zusätzlich unter Druck und treibt die Lebenshaltungskosten in Deutschland weiter nach oben. BASF, ein wichtiger Chemiezulieferer für Henkel, warnte vor einem möglichen Anstieg der Rohstoffpreise um bis zu 30 Prozent. Während Henkel seine Preiserhöhungen offen kommuniziert, dürften andere Hersteller stillschweigend nachziehen – ohne öffentliche Ankündigungen.

Lieferkettenengpässe und explodierende Ölpreise haben die Produktion deutlich verteuert. Henkels Entscheidung spiegelt einen branchenweiten Trend wider: Unternehmen geben die gestiegenen Kosten an die Verbraucher weiter.

Die Preiserhöhungen werden Millionen Haushalte treffen, die auf Henkel-Produkte angewiesen sind. Angesichts der von BASF prognostizierten starken Steigerung der Chemiekosten zeichnen sich weitere Preisanpassungen in der gesamten Branche ab. Verbraucher müssen sich auf höhere Ausgaben für Grundgüter einstellen, während sich die Unternehmen an die veränderte wirtschaftliche Lage anpassen.

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