Hemadlenz-Fest in Dorfen bricht mit 4.500 Gästen alle Rekorde
Dorfens Hemadlenz-Fest lockte Rekordbesuch an
Rund 4.500 feierfreudige Gäste strömten in diesem Jahr zum Hemadlenz-Fest in Dorfen – so viele wie noch nie. Trotz zunächst ungünstiger Wettervorhersagen verlief die Veranstaltung bei strahlendem Sonnenschein und in friedlicher Atmosphäre. Die Organisatoren hatten vorsorglich über 5.000 Euro in Sicherheitsvorkehrungen investiert, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Die Besucherzahl stieg im Vergleich zum Vorjahr deutlich an: Von 3.800 Teilnehmern 2025 auf nun 4.500. Die Stadt hatte sämtliche Zufahrtsstraßen zum Zentrum gesperrt und so eine autofreie Zone für den Umzug geschaffen. Private Sicherheitskräfte meldeten nur vereinzelte Vorfälle, fast alle Hemadlenz-Gruppen zogen ohne Störungen durch die Straßen.
Der offizielle Umzug endete um 14:30 Uhr mit dem traditionellen Verbrennen der Hemadlenz-Puppe am Marienplatz – ein symbolischer Abschied vom Winter. Unterdessen pflegte die Abordnung aus Armstorf ihre langjährige Tradition: Sie sangen den Nonnen im Kloster Armstorf sowie der Familie Prade in Oberhausmehring ein Ständchen.
Bürgermeister Heinz Grundner und Sabine Kuliga-Lenffer, die Präsidentin der Karnevalsgesellschaft, feierten nach einem Trinkspruch auf die Menge gemeinsam mit den Gästen unter dem Rathausbalkon. Auch das Fürstenpaar, Prinzessin Nicole I. und Prinz Bernhard I., mischte sich unter die Hemadlenz-Teilnehmer und tanzte nach ihrem Auftritt am Unteren Tor mit. Selbst Gäste von außerhalb der Region fanden den Weg nach Dorfen, darunter eine Gruppe junger Männer aus der Gegend um Eggenfelden und ein Spanier, der einen Freund in Taufkirchen besuchte.
Dank verstärkter Sicherheitsmaßnahmen und sorgfältiger Planung verlief das Fest ohne Zwischenfälle. Mit Rekordbesuch und Sonnenschein war das Hemadlenz-Fest in Dorfen ein voller Erfolg. Die Organisatoren werden die diesjährigen Erfahrungen vermutlich als Grundlage für künftige Veranstaltungen heranziehen.
Von der Pandemiepause zu Rekordbesuchern: Wie Dorfens Hemadlenz Rückschläge überwand
Die Absage des Hemadlenz-Festes in Dorfen im Jahr 2021 aufgrund von Pandemie-Beschränkungen warf einen Schatten auf die Tradition. Ortsführer zeigten sich damals tief enttäuscht. Nun zeigt der Besucherrekord im Jahr 2026 die Widerstandsfähigkeit des Events.
- Bürgermeister Heinz Grundner und Präsidentin Sabine Kuliga-Lenffer beschrieben die Absage im Jahr 2021 als 'schmerzlichen Verlust für unsere Gemeinde.'
- Das Fest im Jahr 2026 lockte 4.500 Besucher an - gegenüber 3.800 im Jahr 2025 - trotz früherer Bedenken bezüglich Wetter und Sicherheit.
- Diese Wiederbelebung zeigt, wie die 127-jährige Tradition weiterhin die Ortsansässigen vereint und Besucher aus der Region anzieht.