Hammer Raumstylisten vor Insolvenz: 1.100 Jobs in Gefahr
Hammer Raumstylisten GmbH steht vor dem offiziellen Insolvenzverfahren
Nach dem Scheitern der Suche nach einem Käufer wird die Hammer Raumstylisten GmbH voraussichtlich in die offizielle Insolvenz gehen. Das für sein spezialisiertes Einzelhandelskonzept bekannte Unternehmen konnte trotz Anfragen an über 300 potenzielle Investoren keine finanziellen Retter finden. Der vorläufige Insolvenzverwalter Stefan Meyer bestätigte, dass keine tragfähige Lösung gefunden wurde, um den Betrieb in der bisherigen Form fortzuführen.
Die Investorensuche hatte bereits vor Monaten begonnen, doch die schwierigen Marktbedingungen führten zu enttäuschenden Ergebnissen. Bis Ende März waren von ursprünglich 107 Filialen nur noch 41 geöffnet. Die verbleibenden Standorte werden ab dem 1. April mit Räumungsverkäufen beginnen, um dringend benötigte Liquidität zu generieren.
Bereits im März waren 46 Filialen, für die sich keine Übernahmeinteressenten fanden, geschlossen und mit dem Abverkauf der Waren begonnen worden. Die Löhne der rund 1.100 Mitarbeiter werden bis zum 31. März über Insolvenzgeld abgesichert. Danach ist das Unternehmen auf die Einnahmen aus den Räumungsverkäufen angewiesen, um seine Zahlungsfähigkeit aufrechtzuerhalten.
Stefan Meyer, vorläufiger Insolvenzverwalter der PLUTA Rechtsanwalts GmbH, erklärte, dass die Verhandlungen nicht wie erhofft verlaufen seien. Da sich kein Investor bereit erklärt habe, bleibe dem Unternehmen keine andere Wahl, als den Insolvenzweg einzuschlagen. Das offizielle Verfahren soll am 1. April 2026 eingeleitet werden.
Die Schließung der Filialen und die Räumungsverkäufe markieren das Ende des bisherigen Geschäftsbetriebs von Hammer Raumstylisten. Ohne eine Rettung in letzter Minute wird das Unternehmen unter Insolvenzverwaltung weitergeführt. Für die Mitarbeiter bleibt die Zukunft ungewiss, sobald das Insolvenzgeld Ende März ausläuft.






