Hallescher FC bricht radikal mit RB Leipzig – ein historischer Boykott
Tobias LangHallescher FC bricht radikal mit RB Leipzig – ein historischer Boykott
Hallescher FC (HFC) bricht nach Mitgliederversammlung fast alle sportlichen Kontakte zu RB Leipzig ab
Die Entscheidung stellt den ersten vollständigen Boykott dieser Art im deutschen Fußball dar. Betroffen sind alle Mannschaften des Vereins – von den Jugendteams bis zu den Senioren.
Damit entfallen künftig alle Freundschaftsspiele, Testspiele und Turniere zwischen dem HFC und RB Leipzig. Selbst die Jugendmannschaften werden nicht mehr gegeneinander antreten. Gemeinsame Nachwuchsturniere und die Nutzung von Trainingsstätten wurden ebenfalls gestrichen.
HFC-Sportdirektor Daniel Meyer, der selbst früher Verbindungen zu RB Leipzig hatte, betonte, die Abstimmung sei ein "klares und konsequentes Distanzieren" von den Fußballaktivitäten des Red-Bull-Konzerns. Vom Boykott ausgenommen bleiben jedoch mögliche Transfers von Spielern oder Mitarbeitern aus dem RB-Leipzig-System.
Mehrere ehemalige RB-Leipzig-Akteure wie Fabrice Hartmann und Niclas Stierlin spielen bereits für den HFC. Ihr Status hatte jedoch keinen Einfluss auf das Ergebnis der Versammlung.
Der Boykott gilt für alle Mannschaften des HFC – unabhängig von Alter oder Geschlecht. Es gibt keine Ausnahmen für bestehende Verbindungen oder frühere Kooperationen. Der Verein wird sich künftig vollständig von der sportlichen Infrastruktur RB Leipzigs lösen.






