03 April 2026, 20:05

Hagenbad verschärft Einlassregeln nach tödlichen Kinderunfällen im Westfalenbad

Schwimmbad mit einem Stuhl in der Mitte, umgeben von Sicherheitstonnen und einem Geländer und einem Schild an der Wand, das verfügbare Schwimmausrüstung anzeigt.

Hagenbad verschärft Einlassregeln nach tödlichen Kinderunfällen im Westfalenbad

Hagenbad GmbH führt ab dem 1. April strengere Einlassregeln für seine Schwimmbäder ein. Die Änderungen erfolgen nach zwei tödlichen Badeunfällen mit kleinen Kindern im Westfalenbad in den vergangenen zwei Jahren. Mit den neuen Maßnahmen sollen die Sicherheit erhöht und ähnliche Vorfälle künftig verhindert werden.

Ab nächsten Monat dürfen Kinder unter zehn Jahren das Westfalenbad und die Hagener Freibäder nur noch in Begleitung einer Aufsichtsperson ab 16 Jahren betreten. Jede erwachsene Begleitperson darf dabei höchstens zwei Kinder unter zehn Jahren gleichzeitig beaufsichtigen. Jugendliche zwischen zehn und dreizehn Jahren können das Bad nur noch ohne Begleitung besuchen, wenn sie das Bronze-Schwimmabzeichen vorweisen.

Anlass für die Verschärfung sind zwei Ertrinkungsunfälle mit Kindern unter sieben Jahren im Westfalenbad. Um die Einhaltung der neuen Regeln zu gewährleisten, wird die Hagenbad GmbH zudem stichprobenartige Kontrollen durchführen. Über die strengeren Zugangsbestimmungen hinaus plant das Unternehmen gezielte Sicherheitstage, um Familien über Gefahren im und am Becken sowie über Notfallmaßnahmen aufzuklären.

Das Westfalenbad erweitert im Rahmen der Sicherheitsinitiative auch sein Kursangebot. Zwölf Einführungskurse zur Wassergewöhnung für Kleinkinder werden zusätzlich zu 35 Schwimmkursen auf Anfänger- bis Silber-Niveau angeboten. Ziel ist es, bei jungen Schwimmern Selbstvertrauen und Fähigkeiten zu stärken und gleichzeitig das Bewusstsein von Eltern und Kindern für Risiken zu schärfen.

Die aktualisierten Regeln und Bildungsprogramme treten am 1. April in Kraft. Durch stichprobenweise Überprüfungen soll die Einhaltung der Aufsichtspflicht sichergestellt werden, während zusätzliche Kurse die Schwimmfähigkeiten verbessern sollen. Die Maßnahmen konzentrieren sich darauf, die Risiken nach den jüngsten Ertrinkungsfällen in Hagener Bädern zu verringern.

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