13 March 2026, 10:03

Grundloser Angriff auf 44-Jährige am Tübinger Bahnhof – 17-Jähriger als Täter identifiziert

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der Rohrleitungsvandalismusvorfälle in Nigeria von 2002 bis 2011 zeigt, mit begleitendem Text.

Grundloser Angriff auf 44-Jährige am Tübinger Bahnhof – 17-Jähriger als Täter identifiziert

Am Dienstag, dem 10. März 2026, wurde eine 44-jährige Brasilianerin am Bahnhof Tübingen angegriffen. Die Tat ereignete sich gegen 17:00 Uhr auf Gleis 1, während die Frau auf ihren Zug wartete. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.

Das Opfer erstattete kurz nach dem Angriff Anzeige bei der Bundespolizeiinspektion Tübingen. Es schilderte, wie ein 17-jähriger Verdächtiger ihr ins Gesicht gespuckt und sich anschließend vom Tatort entfernt habe. Zunächst gestaltete sich die Identifizierung des Täters schwierig, da erste Fahndungsmaßnahmen erfolglos blieben.

Später erkannte die Frau den Verdächtigen auf einem Foto, das mit früheren, ähnlichen Fällen in Verbindung stand. Dadurch konnten die Beamten den Jugendlichen als nigerianischen Staatsbürger identifizieren. Zwar gab es in den vergangenen Jahren im Zuständigkeitsbereich der Tübinger Bundespolizei bereits vergleichbare Vorfälle, doch zwischen 2021 und 2025 wurden keine Taten mit übereinstimmenden Merkmalen registriert.

Die Behörden ermitteln nun wegen Körperverletzung gegen den Beschuldigten. Die Untersuchungen dauern an, während die Beamten weitere Beweise sichern.

Durch die Identifizierung des Angreifers durch das Opfer konnte die Polizei den Fall vorantreiben. Der mittlerweile als 17-Jähriger bekannte Verdächtige muss sich wegen des grundlosen Angriffs möglicherweise vor Gericht verantworten. Die Bundespolizei prüft weiterhin die genauen Umstände der Tat.

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