Grenzbeamte stoppen Chinesen mit gefälschten taiwanesischen Pässen bei Weil am Rhein
Johanna JägerGrenzbeamte stoppen Chinesen mit gefälschten taiwanesischen Pässen bei Weil am Rhein
Zwei chinesische Staatsbürger sind an der deutschen Grenze gestoppt worden, nachdem sie versucht hatten, mit gefälschten Pässen ins Land einzureisen. Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend, dem 28. November 2025, am Grenzübergang Weil am Rhein an der Autobahn. Die Behörden erkannten die Fälschungen bereits während einer Routinekontrolle.
Bundespolizisten wurden misstrauisch, als das Duo Bilder von taiwanesischen Pässen auf ihren Smartphones vorzeigte. Die Dokumente wirkten manipuliert, woraufhin eine genauere Prüfung eingeleitet wurde. Die Beamten stellten fest, dass es sich um Fälschungen handelte, und leiteten ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung ein.
Beiden Personen wurde die Einreise verweigert, und sie wurden in die Schweiz zurückgeschickt. Zudem erhielten sie offizielle Einreiseverbote, die künftige Versuche, nach Deutschland zu gelangen, verhindern sollen. Der Fall reiht sich in einen größeren Trend ein: Allein in Nordrhein-Westfalen wurden 2025 rund 22.400 Fälle von Dokumentenfälschungen registriert – die höchste Zahl aller Bundesländer. Bundesweit entfielen 14 Prozent der aufgedeckten Betrugsfälle auf gefälschte Ausweisdokumente, die für Identitätsdiebstahl genutzt wurden.
Den beiden Reisenden drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen ihres Versuchs, die Grenzkontrollen zu umgehen. Die deutschen Behörden beobachten solche Fälle weiterhin genau, da gefälschte Pässe ein anhaltendes Problem darstellen. Weitere Details zu den Personen wurden nicht bekannt gegeben.






