02 April 2026, 18:05

Goslar testet Tempo-30-Zone in Ohlhof – mehr Sicherheit für Anwohner

Vorsicht Geschwindigkeitsbegrenzungsschild an der Seite einer Straße mit einer Wand, Gras, Wasser, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Goslar testet Tempo-30-Zone in Ohlhof – mehr Sicherheit für Anwohner

Goslar führt sechsmonatige Testphase für Tempo-30-Zone im Stadtteil Ohlhof ein

Ab dem 9. April 2023 wird in Goslar im Stadtteil Ohlhof ein halbes Jahr lang eine Tempo-30-Zone erprobt. Das Pilotprojekt umfasst die Straßen Ohlhofbreite und Kurt-Schumacher-Allee und soll die Verkehrssicherheit erhöhen sowie die Lebensqualität vor Ort verbessern. Sowohl Stadtvertreter als auch Anwohner unterstützen die Initiative, die ein ruhigeres Verkehrsaufkommen für alle schaffen soll.

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Der Versuch geht auf eine Petition von 238 Ohlhof-Bewohnern zurück, die Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung forderten. Ihre Bedenken wurden vom örtlichen Nachbarverein und dem Goslarer Stadtrat aufgegriffen, woraufhin die Behörden eine umfassende Prüfung einleiteten. In der Zone gilt die Regel "Rechts vor Links", sodass Autofahrer an Kreuzungen Fahrzeugen von rechts Vorfahrt gewähren müssen.

Während der Testphase kommen weder Geschwindigkeitsmessgeräte noch andere Kontrollinstrumente zum Einsatz. Stattdessen setzt die Stadt auf regelmäßige statistische Erhebungen, um die gefahrenen Geschwindigkeiten zu überwachen und die Wirksamkeit der Zone zu bewerten. Ziel ist es, die Durchschnittsgeschwindigkeit auf ein V85-Niveau von 36 km/h zu senken – die Geschwindigkeit, die von 85 Prozent der Fahrer eingehalten wird.

Falls sich die Maßnahme als erfolgreich erweist und die gesteckten Sicherheits- und Geschwindigkeitsziele erreicht werden, könnte die Tempo-30-Beschränkung dauerhaft beibehalten werden. Die Verantwortlichen rufen alle Verkehrsteilnehmer – Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger – dazu auf, gemeinsam für sicherere und angenehmere Straßen zu sorgen.

Die sechsmonatige Testphase beginnt am 9. April, zunächst ohne geplante Geschwindigkeitsüberwachung. Anhand der gesammelten Daten wird entschieden, ob die reduzierte Höchstgeschwindigkeit ihre Ziele erreicht. Bei positiven Ergebnissen könnte die Zone auch über den Probebetrieb hinaus bestehen bleiben.

Quelle