Geschlossene Tiefgarage in der Goerdelerstraße verschärft Parkplatznot in der Innenstadt
Johanna JägerGeschlossene Tiefgarage in der Goerdelerstraße verschärft Parkplatznot in der Innenstadt
Langfristige Schließung der Tiefgarage in der Goerdelerstraße verschärft Parkplatznot in der Innenstadt
Die seit Langem geschlossene Tiefgarage in der Goerdelerstraße hat die Parkplatzsituation im Stadtzentrum weiter zugespitzt. Besonders in Stoßzeiten führt der Mangel zu Frust bei Kunden und Einzelhändlern. Nun fordert die CDU von der Stadtverwaltung Aufklärung über Eigentumsverhältnisse, Betrieb und zukünftige Pläne für das Gelände.
Die Tiefgarage in der Goerdelerstraße ist bereits seit geraumer Zeit gesperrt, doch über ihre frühere Nutzung oder die Eigentümer gibt es kaum klare Informationen. Die Stadtverwaltung hat bisher weder bestätigt, wem das Grundstück gehört, noch, wer für den Betrieb verantwortlich war.
Die CDU-Fraktion kritisiert die mangelnde Transparenz scharf. Sie verlangt einen umfassenden Bericht über den aktuellen Stand sowie konkrete Vorschläge für die Zukunft – sei es eine Wiedereröffnung der Garage oder eine alternative Nutzung des Areals. Zudem stellt die Partei infrage, wie die Stadt mit der Betreiberfirma kommuniziert hat.
Mit der gesperrten Garage gestaltet sich die Parkplatzsuche in der Innenstadt zunehmend schwierig. Vor allem zu den Hauptgeschäftszeiten ist die Knappheit besonders spürbar und belastet die ohnehin schon unter sinkenden Besucherzahlen leidenden lokalen Händler. Das Thema steht nun auf der Tagesordnung der Bezirksverordnetenversammlung Mitte Mitte April, wo die Verwaltung Lösungsansätze vorlegen soll.
Bis dahin wird der Parkplatzmangel Autofahrer, Unternehmen und Besucher gleichermaßen beeinträchtigen.
Die Schließung hat die ohnehin angespannte Parkplatzsituation in einem zentralen Stadtbereich weiter verschärft. Die anstehende Sitzung des Bezirksparlaments wird zeigen, ob die Verwaltung Klarheit über Eigentumsverhältnisse, künftige Nutzung oder Ausweichmöglichkeiten schaffen kann. Ohne konkrete Maßnahmen droht die Knappheit anzudauern – mit weiteren negativen Folgen für Handel und Zugang zur Innenstadt.






