23 May 2026, 04:06

Gericht entscheidet im #MeToo-Streit zwischen Schedlich und Gelbhaar – mit überraschenden Folgen

Grüne Schedlich gewinnt Prozess gegen Gelbhaar

Gericht entscheidet im #MeToo-Streit zwischen Schedlich und Gelbhaar – mit überraschenden Folgen

Ein deutsches Gericht hat im Rechtsstreit zwischen der Grünen-Politikerin Klara Schedlich und dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Stefan Gelbhaar zugunsten Schedlichs entschieden. Im Mittelpunkt des Verfahrens standen widersprüchliche Aussagen im Rahmen der umstrittenen #MeToo-Debatte. Zwar wurden einige von Schedlichs Behauptungen bestätigt, doch das Gericht kam zu dem Schluss, dass zentrale Punkte der Auseinandersetzung auf unterschiedlichen Schilderungen beruhten.

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Der Rechtsstreit war entstanden, nachdem Schedlich in einer eidesstattlichen Versicherung für den Rundfunksender RBB Aussagen über Gelbhaar gemacht hatte. Das Oberlandesgericht Hamburg erlaubte ihr später, bestimmte Vorwürfe zu wiederholen, räumte jedoch ein, dass es Unstimmigkeiten in den Beweisen gebe.

Der RBB hatte zuvor über mehrere #MeToo-Vorwürfe gegen Gelbhaar berichtet, von denen keiner von Schedlich stammte. Viele dieser Anschuldigungen wurden später als unbelegt eingestuft. Gelbhaar wies die Vorwürfe stets zurück und bezeichnete sie als falsch.

Die Kontroverse hatte schwerwiegende Folgen für Gelbhaars politische Karriere: Er verlor seine sichere Nominierung für die Bundestagswahl und schied Anfang 2025 aus dem Parlament aus. Zudem entschuldigte sich der RBB für den Umgang mit den Vorwürfen.

Mit dem Urteil darf Schedlich einige ihrer Aussagen wiederholen, doch die Entscheidung unterstreicht die Komplexität des Falls. Gelbhaars Rückzug aus der Politik folgte auf den Verlust seiner Kandidatur und die Auswirkungen der unbelegten Vorwürfe. Die Angelegenheit wirft weiterhin offene Fragen zu den vom RBB berichteten #MeToo-Anschuldigungen auf.

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