Fußgängerzone Wolfenbüttel: Verkehrsverstöße gefährden Passanten – Polizei reagiert mit schärferen Kontrollen
Noah KrügerFußgängerzone Wolfenbüttel: Verkehrsverstöße gefährden Passanten – Polizei reagiert mit schärferen Kontrollen
Wirtschaftsinitiative Wolfenbüttel e.V. (IWW) warnt vor zunehmenden Verkehrsverstößen in der Fußgängerzone
Die Wirtschaftsinitiative Wirtschaft Wolfenbüttel e.V. (IWW) hat Alarm geschlagen: In der Wolfenbütteler Fußgängerzone nehmen Verkehrsverstöße besorgniserregend zu. Immer häufiger missachten Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Lieferverkehr die geltenden Beschränkungen – mit zunehmender Gefahr für Fußgänger.
In einer aktuellen Pressemitteilung forderte die IWW die örtlichen Behörden und die Polizei zu konsequenterem Handeln auf. Vorgeschlagen wurden eine Aufklärungskampagne sowie verschärfte Kontrollen, um das Problem in den Griff zu bekommen.
Das Polizeiinspektion Wolfenbüttel reagierte umgehend und kündigte an, ab der kommenden Woche die Präsenz in der Fußgängerzone zu verstärken und die Überwachung auszuweiten. Die Stadtverwaltung unterstütze zwar die polizeilichen Maßnahmen, verwies jedoch auf ihre begrenzten Befugnisse: Eine eigenständige Ahndung von Verkehrsverstößen komme für die Kommune nicht infrage.
Gleichzeitig arbeitet die Stadt an neuen Verkehrsregelungen. Diese sollen Lieferzeiten besser mit den erlaubten Fahrradfahrzeiten abstimmen. Eine engere Zusammenarbeit mit Polizei oder Landkreis hält die Verwaltung in diesem Zusammenhang jedoch nicht für erforderlich.
Die Polizei wird in Kürze mit schärferen Kontrollen beginnen. Die geplanten Regelungen der Stadt könnten helfen, Konflikte zwischen Lieferverkehr und Radfahrern zu entschärfen. Im Mittelpunkt aller Maßnahmen bleibt jedoch der Schutz der Fußgänger.






