24 April 2026, 10:05

Fusionspläne der Neuwieder Fußballvereine scheitern an maroder Infrastruktur

Großes Stadion mit einem von einem Zaun umgebenen Fußballfeld, einem Turm im Hintergrund und einem klaren blauen Himmel.

Fusionspläne der Neuwieder Fußballvereine scheitern an maroder Infrastruktur

Treffen in Neuwied diskutiert mögliche Fusion lokaler Fußballvereine

In Neuwied fand ein Treffen statt, das sich mit der möglichen Zusammenlegung der ortsansässigen Fußballclubs Cosmos Koblenz, VfL Neuwied und Vatanspor Neuwied befasste. Vertreter der Stadtverwaltung und der Vereine kamen zusammen, um die Auswirkungen auf die Sportinfrastruktur zu erörtern. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob die bestehenden Anlagen künftigen Anforderungen – insbesondere für Spiele in der Oberliga – gerecht werden könnten.

An der Sitzung nahmen Oberbürgermeister Jan Einig und Bürgermeister Peter Jung sowie Delegierte des VfL Neuwied und von Vatanspor Neuwied teil. Schnell rückte die Stadienfrage in den Fokus, da das aktuelle Heimstadion der SG Neuwied an der Bimsstraße für den Spielbetrieb in höheren Ligen als problematisch gilt. Das als mögliche Alternative genannte Raiffeisen-Stadion wurde als nur teilweise geeignet beschrieben – Kritik gab es vor allem an der Qualität des Spielfelds und der veralteten Ausstattung.

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Die Stadtverwaltung machte deutlich, dass derzeit keine zusätzlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen. Sämtliche Sportstätten seien voll ausgelastet und auf die Bedürfnisse der bestehenden Vereine zugeschnitten. Selbst im Falle einer Fusion seien keine Kürzungen der bisherigen Nutzungsrechte geplant. Zudem betonten die Verantwortlichen, dass größere Modernisierungen am Raiffeisen-Stadion aufgrund von Bauvorschriften und Planungsverfahren erhebliche Zeit in Anspruch nehmen würden.

Zwar räumte die Stadt mögliche langfristige Verbesserungen am Komplex in der Bimsstraße ein, stellte jedoch klar, dass die Fusion selbst eine interne Entscheidung der Vereine bleibe. Die Behörden hätten keinen direkten Einfluss auf das Ergebnis der Verhandlungen.

Die Gespräche zeigten die Herausforderungen auf, die mit der Anpassung der Infrastruktur an potenzielle Oberliga-Anforderungen verbunden sind. Unmittelbare Änderungen bei der Stadionkapazität oder dem Zugang der Vereine wurden nicht beschlossen. Eventuelle künftige Aufwertungen hingegen von langwierigen Genehmigungsverfahren und vereinsinternen Absprachen ab.

Quelle