Freiburgs Radfahrer werden zur leichten Beute für Diebesbanden
Freiburg verzeichnet Zunahme von Diebstählen an Fahrradfahrern
In den vergangenen Tagen hat Freiburg einen Anstieg von Diebstählen zum Nachteil von Radfahrern erlebt. Seit Dienstag wurden mindestens sieben Vorfälle gemeldet, bei denen Taschen und Rucksäcke von Tätern entrissen wurden. Die Polizei vermutet, dass dieselben Täter für mehrere Straftaten verantwortlich sein könnten.
Die ersten Diebstähle ereigneten sich am Dienstag und Mittwoch an verschiedenen Orten in der Stadt. Am Donnerstagmorgen folgten zwei weitere Vorfälle – einer in der Wannerstraße, ein anderer in der Bissierstraße.
Die Verdächtigen werden als zwei junge Männer auf einem roten Motorroller beschrieben. Der Fahrer ist etwa 20 Jahre alt, hat dunkle Haare und trug während der Taten eine Sonnenbrille. Sein Sozius ist ähnlich alt und war bei den Straftaten mit einem hellen T-Shirt bekleidet.
Die Ermittler prüfen derzeit, ob alle Diebstähle in Zusammenhang stehen. Sie rufen Zeugen auf, sich mit Hinweisen zu melden. Die Behörden raten Radfahrern zudem, Wertgegenstände nicht in offenen Körben zu transportieren und besonders an Ampeln, Kreuzungen oder vielbefahrenen Straßen wachsam zu sein.
Die Polizei untersucht weiterhin mögliche Verbindungen zwischen den Vorfällen. Die Bevölkerung wird aufgefordert, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um nicht selbst zum Opfer zu werden. Weitere Zeugen oder Geschädigte werden gebeten, sich bei den Behörden zu melden.
