Freiburg erhält Millionenförderung für Rad- und Fußverkehrsprojekte bis 2030
Johanna JägerFreiburg erhält Millionenförderung für Rad- und Fußverkehrsprojekte bis 2030
Baden-Württemberg hat neue Fördermittel für Rad- und Fußverkehrsprojekte in Freiburg bewilligt. Das Land übernimmt bis zu 75 Prozent der Kosten im Rahmen des Landesgemeindefinanzierungsgesetzes (LGFG). Die Ankündigung erfolgte am Montag, dem 4. Mai 2026, und ist Teil einer umfassenden Initiative zur Stärkung der nachhaltigen Mobilität in der Region.
Freiburg nimmt als Pilotstadt im Klimamobilitätsplan eine Vorreiterrolle ein. Rund 20 lokale Vorhaben erhalten nun finanzielle Unterstützung, darunter der Ausbau wichtiger Verkehrsachsen wie der Breisacher Straße und der Lehener Straße sowie die Erweiterung des Radschnellwegs FR2.
Im Mittelpunkt steht die Schaffung sicherer und durchgängiger Rad- und Fußwege. Barrierefreie Querungen und bessere Anbindungen an den Öffentlichen Nahverkehr zählen ebenfalls zu den zentralen Zielen. Zwei Großprojekte sehen die Verbesserung der Verbindungen zu den Nachbarstädten Waldkirch und Emmendingen vor.
Die Förderung ist Teil einer landesweiten Strategie mit über 1.000 geplanten Maßnahmen bis 2030. Die Gesamtinvestitionen in Baden-Württemberg werden voraussichtlich mehr als eine Milliarde Euro betragen, wobei Freiburg eine Schlüsselrolle bei der Verkehrswende einnimmt.
Die neuen Mittel werden Freiburgs Bemühungen beschleunigen, das Rad- und Fußwegenetz auszubauen. Mit Unterstützung des Landes strebt die Stadt an, in den kommenden Jahren zentrale Infrastrukturprojekte umzusetzen. Das Programm trägt zu den langfristigen Zielen bei, sicherere und besser vernetzte Verkehrsoptionen zu schaffen.






