Ferrari brennt nach Raserei-Unfall auf A96 bei Leutkirch lichterloh
Ferrari verunglückt und gerät auf A96 bei Leutkirch in Brand
Am Sonntagabend ist ein Ferrari auf der Autobahn A96 in der Nähe von Leutkirch verunglückt und in Flammen aufgegangen. Bei dem Hochgeschwindigkeitsunfall wurden zwei Personen schwer verletzt, zudem entstand erheblicher Schaden am Fahrzeug und an den Leitplanken. Wie die Behörden später bestätigten, war der Wagen mit über 200 km/h unterwegs, bevor es zum Unfall kam.
Das Unglück ereignete sich, als der Fahrer in einer Linkskurve die Kontrolle verlor. Mit deutlich mehr als 200 km/h prallte das Fahrzeug gegen die Mittelleitplanke, schlitterte über alle Fahrspuren und kam schließlich von der Straße ab. Es stürzte eine Böschung hinab, blieb in einer Wiese liegen und kam etwa 50 Meter von der Autobahn entfernt zum Stehen.
Durch den Aufprall fing der Ferrari Feuer, wie die Feuerwehr später bestätigte, brannte er vollständig aus. Sowohl der Fahrer als auch der Beifahrer erlitten schwere Verletzungen und wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die Rettungskräfte erklärten das Fahrzeug zum Totalschaden; der Sachschaden wird auf rund 120.000 Euro geschätzt.
Bei dem Unfall wurden zudem Teile der Leitplanke und ein angrenzender Zaun zerstört, was zu Infrastruktur-Schäden in Höhe von etwa 6.000 Euro führte. Zwar zeigen allgemeine Studien, dass Autobahnen wie die A96 zur Zerschneidung von Lebensräumen und zu erhöhtem Wildunfallaufkommen beitragen, doch gibt es keine Langzeituntersuchungen zu den konkreten Auswirkungen dieser Unfallstelle auf Rehe, Füchse oder Vögel in der Region.
Nach der Löschung des Brandes wurde der Ferrari von der Unfallstelle entfernt. Die Ermittler wiesen darauf hin, dass zum Zeitpunkt des Unfalls keine Geschwindigkeitsbegrenzung galt. Die beiden Verletzten befinden sich weiterhin in medizinischer Behandlung, die Reparatur der beschädigten Schutzplanken soll in Kürze erfolgen.






