Feiertags-Streichung in Deutschland: Warum fast alle dagegen sind
Ein Vorschlag, einen Feiertag in Deutschland abzuschaffen, hat landesweite Ablehnung ausgelöst. Die Idee kam im Rahmen von Regierungsgesprächen auf, wie durch eine Erhöhung der Arbeitszeit die Wirtschaftsleistung gesteigert werden könnte. Doch Umfragen zeigen: Eine klare Mehrheit der Wähler lehnt den Plan entschieden ab.
Die Debatte begann, als Bundesvertreter vorschlugen, einen Feiertag zu streichen, um auf diese Weise schnell zusätzliche Arbeitsstunden zu gewinnen. Befürworter argumentieren, dies könnte die Produktivität kurzfristig erhöhen. Kritiker hingegen halten den Schritt für ungeeignet, um die tiefer liegenden wirtschaftlichen Probleme zu lösen.
Die Ablehnung ist quer durch alle politischen Lager groß. Unter den Anhängern der Linken lehnen 85 Prozent den Vorschlag ab, bei den Wählern der rechtsextremen AfD sind es sogar 87 Prozent. Selbst in der unionsgeführten CDU/CSU sprechen sich 79 Prozent gegen die Streichung eines Feiertags aus – nur 31 Prozent befürworten sie.
Der Widerstand in der Bevölkerung geht über Parteigrenzen hinaus. Bundesweit unterstützen lediglich 21 Prozent der Deutschen den Plan, während 76 Prozent ihn ablehnen. Bei den erwerbstätigen Erwachsenen ist die Ablehnung noch ausgeprägter: Nur 16 Prozent stehen hinter der Änderung, 82 Prozent lehnen sie kategorisch ab.
Der Vorschlag hat einen schweren Stand – Kritiker warnen vor einem möglichen Gegenprotest der Bevölkerung. Die meisten Wähler halten den Schritt für unpopulär und unwirksam, um langfristige wirtschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. Bislang bleibt der Plan umstritten, ohne Anzeichen für eine breite öffentliche Akzeptanz.






