15 April 2026, 16:05

Energiekrise: Deutschland zahlt Milliarden mehr für Öl und Gas durch Iran-Konflikt

Eine Liniengrafik, die die Trends des US-Energieverbrauchs für Erdgas, Kohle, Kernenergie und Biomasse zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Energiekrise: Deutschland zahlt Milliarden mehr für Öl und Gas durch Iran-Konflikt

Deutschland steht vor einem drastischen Anstieg der Kosten für fossile Brennstoffe, da die Spannungen im Iran die Öl- und Gaspreise in die Höhe treiben. Allein in diesem Jahr könnte die Preisspirale die Importrechnung des Landes um zehnt Milliarden Euro erhöhen. Ökonomen warnen, dass die hohen Energiepreise noch monatelang bestehen bleiben.

Der Konflikt im Iran hat die globalen Energiekosten bereits nach oben getrieben und zwingt Deutschland, für seine Öl- und Gaslieferungen tiefer in die Tasche zu greifen. Laut Prognosen der KfW-Ökonomen werden sich die Importkosten für Rohöl, Erdgas und Steinkohle bis 2026 um 20 Milliarden Euro auf 92 Milliarden Euro erhöhen.

Durch die höheren Preise wird voraussichtlich der inländische Verbrauch von Öl und Gas sinken. Sollte die Nachfrage trotz der Krise jedoch stabil bleiben, könnte sich die finanzielle Belastung weiter verschärfen. In diesem Fall könnten die Importkosten sogar um 27 Milliarden Euro steigen und 99 Milliarden Euro erreichen.

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Die Aussichten bleiben düster: Die KfW geht davon aus, dass die Energiepreise zumindest bis Jahresende auf hohem Niveau verharren werden. Dieser anhaltende Druck wird die Energiekosten Deutschlands deutlich über den bisherigen Werten halten. Die anhaltende Energiekrise wird Deutschland in den kommenden Jahren zwingen, Milliarden mehr für den Import fossiler Brennstoffe auszugeben. Falls der Verbrauch nicht zurückgeht, könnte die finanzielle Belastung noch weiter steigen. Die Lage unterstreicht, wie anfällig das Land für globale Preisschocks und geopolitische Instabilität ist.

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