25 May 2026, 02:04

Elterngeld-Streit eskaliert: 350 Millionen Euro Kürzung droht – Familien in Aufruhr

Former Family Minister Giffey Warns Against Cuts to Parental Allowance

Elterngeld-Streit eskaliert: 350 Millionen Euro Kürzung droht – Familien in Aufruhr

Elterngeld in Deutschland: Deutliche Kürzungen drohen – Kritik von allen Seiten

Die deutschen Elterngeldleistungen könnten drastisch gekürzt werden, da die Bundesregierung ihre Ausgaben reduzieren will. Familienministerin Karin Prien (CDU) plant Berichten zufolge Einsparungen in Höhe von 350 Millionen Euro – ein Vorhaben, das bei Politikern und Familienverbänden auf scharfe Kritik stößt. Die Debatte entzündet sich zu einem Zeitpunkt, an dem die Geburtenrate in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit 1946 gesunken ist.

Die ehemalige Familienministerin Franziska Giffey (SPD) hat sich vehement gegen die geplanten Streichungen ausgesprochen. Sie betont, dass das Elterngeld eine zentrale Rolle spiele, um berufliche Auszeiten zu verkürzen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern und Eltern den Wiedereinstieg in den Job zu erleichtern. Giffey forderte zudem Reformen, um eine gerechtere Aufteilung der Elternzeit zwischen den Partnern zu fördern.

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Auch Britta Altenkamp, Vorsitzende des Zentrums für Familienfragen (ZFF), kritisierte die Diskussion als „fatales Signal“ für Familien. Sie plädierte für bessere Anreize, um die gleichberechtigte Übernahme von Care-Arbeit zu stärken, und für eine Ausweitung der Partnerschaftsmonate. Ihre Äußerungen spiegeln die Sorge wider, dass Kürzungen bestehende Ungleichheiten bei der Kinderbetreuung weiter verschärfen könnten.

FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki lehnte die geplanten Einsparungen ebenfalls ab. Seine Kritik erhöht den Druck auf Ministerin Prien, die in Kürze die Sparpläne ihres Ressorts vorlegen soll.

Die Debatte um die Kürzungen kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Geburtenzahlen in Deutschland dramatisch sinken. Sollten die Pläne umgesetzt werden, könnte dies die Familienpolitik nachhaltig verändern. Die endgültige Entscheidung wird mitbestimmen, wie Eltern in den kommenden Jahren Beruf und Kinderbetreuung unter einen Hut bringen können.

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