28 April 2026, 06:06

Drittes Entlastungspaket für Autofahrer: CDU plant gezielte Hilfen für Pendler und Unternehmen

Plakat mit einem Zug auf Eisenbahnschienen mit mehreren Menschen in der Nähe, das 'The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation' bewirbt.

Drittes Entlastungspaket für Autofahrer: CDU plant gezielte Hilfen für Pendler und Unternehmen

Die deutsche Bundesregierung hat im vergangenen Monat bereits zwei Entlastungspakete für Autofahrer auf den Weg gebracht. Das jüngste, das am 1. Mai verabschiedet wurde, folgt auf ein erstes Maßnahmenbündel, das bereits am 1. April in Kraft trat. Nun bereitet die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ein drittes Paket vor – dessen Umsetzung jedoch von den anhaltenden Störungen in der globalen Ölversorgung abhängt.

Die ersten Hilfsmaßnahmen für Fahrzeughalter wurden Anfang April beschlossen. Nur wenige Wochen später, am 1. Mai, folgte ein zweites Paket. Beide sollten die finanzielle Belastung durch die steigenden Spritpreise abfedern.

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Pläne für ein drittes Entlastungspaket skizzierte Sepp Müller, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Bundestagsfraktion, in einem Interview mit der Bild-Zeitung. Diesmal soll der Fokus auf gezielteren Hilfen liegen. Besonders profitieren sollen kleine und mittlere Unternehmen, Logistikbetriebe sowie Pendler. Zudem wird diskutiert, auch Gering- und Mittelverdiener in die Fördermaßnahmen einzubeziehen.

Eine der vorgeschlagenen Änderungen ist eine erhöhte Pendlerpauschale, die voraussichtlich ab Juli gelten soll. Dauerhafte Subventionen auf Steuerzahlerkosten bleiben jedoch umstritten – vor allem wegen Bedenken hinsichtlich der langfristigen Finanzierbarkeit. Der Zeitpunkt für das dritte Paket hängt maßgeblich von der anhaltenden Blockade der Straße von Hormus ab, die Öl- und Spritpreise weiter in Schwankung hält. Experten warnen, dass eine Preistabilisierung noch Monate dauern könnte.

Der Vorschlag der CDU/CSU markiert einen Wechsel von breiten Entlastungen hin zu gezielteren Hilfen. Sollte das dritte Paket beschlossen werden, stünden vor allem Unternehmen, Logistikdienstleister und Pendler im Mittelpunkt, die unter anhaltendem Kostendruck leiden. Seine Umsetzung bleibt jedoch an die Entwicklungen auf den globalen Öltransportrouten geknüpft.

Quelle