"Dracula"-Ballett in Edinburgh: Ein Vampir zwischen Trauer und Tragik
Eine kühne neue Ballettproduktion von Dracula kommt im Juni nach Edinburgh
Vom 12. bis 14. Juni gastiert in Edinburgh eine mutige Neuinterpretation des Ballettklassikers Dracula. Die Hauptrolle tanzt Bakhtiyar Adamzhan, Primus des Astana Opera, der den legendären Vampir als tragischen Helden neu erfindet. Aufgrund der großen Nachfrage wurden zusätzliche Vorstellungen angelegt – insgesamt fünf Aufführungen an drei Tagen.
Die Handlung erzählt von Dracula, einem Krieger des 17. Jahrhunderts, dessen Leben nach der Hinrichtung seiner Frau in Dunkelheit versinkt. Adamzhans Darstellung zeigt die Figur nicht als klassischen Schurken, sondern als einen von Trauer gezeichneten Mann. Diese Deutung hat bereits in London Beifall gefunden und unterstreicht seinen wachsenden internationalen Ruf.
Die Produktion verbindet klassisches Ballett mit zeitgenössischer Choreografie. Die Musik umfasst Werke von Bach, Rachmaninow und Tschaikowski sowie eine eigens für das Stück komponierte Partitur von Jason Fernandez. Die Inszenierung vereint düstere Romantik, Tragik und opulentes Spektakel – eine von Adamzhans anspruchsvollsten dramatischen Rollen bisher.
Die Edinburgh-Aufführungen sind Teil von Adamzhans sich ausweitender internationalen Spielzeit. Seine Darstellung hat bereits Aufmerksamkeit erregt, und die zusätzlichen Termine spiegeln das große Publikuminteresse wider. Das Ballett verspricht eine frische, bewegende Perspektive auf die bekannte Geschichte – durch Tanz, Musik und emotionale Tiefe.






