DFB-Präsident Neuendorf betont sportliche Prioritäten trotz politischer Debatten
Tobias LangDFB-Präsident Neuendorf betont sportliche Prioritäten trotz politischer Debatten
Bernd Neuendorf, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat die sportliche Ausrichtung des Verbandes trotz laufender politischer Debatten erneut betont. Zwar räumt er ein, dass Fußball nicht losgelöst von gesellschaftlichen Fragen existieren könne, doch die primäre Aufgabe des DFB bleibe der Sport selbst.
Neuendorf machte deutlich, dass sich der DFB nicht zu tagespolitischen Entwicklungen oder einzelnen Äußerungen äußern werde. Stattdessen halte der Verband in politischen Angelegenheiten – auch im Vorfeld der bevorstehenden FIFA-Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA – weiterhin eine zurückhaltende Position ein.
Der DFB stehe in regelmäßigem Austausch mit dem Auswärtigen Amt und anderen Behörden, um die Lage vor Ort zu beobachten. Trotz seiner politischen Zurückhaltung bekräftigt die Organisation ihre grundlegenden Werte: Freiheit, Demokratie, Respekt, Toleranz, Vielfalt und Inklusion.
In einer klaren Stellungnahme betonte Neuendorf, dass Hass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus im DFB keinen Platz hätten. Fußball solle Verbindung statt Spaltung schaffen, so der Präsident.
Die Haltung des DFB spiegelt damit den Spagat zwischen der Anerkennung politischer Realitäten und der Priorisierung der sportlichen Mission wider. Das Bekenntnis zum Dialog mit Behörden und zu den eigenen Grundwerten bleibt unverändert. Der Verband wird sich weiterhin mit Themen befassen, die den Sport und seine Werte direkt berühren.






