11 April 2026, 04:03

Deutsche Wirtschaftsforscher senken Wachstumsprognosen drastisch auf 0,6 Prozent

Liniengraph, der einen Rückgang der projizierten zukünftigen Ölimporte mit begleitendem erklärendem Text zeigt.

Deutsche Wirtschaftsforscher senken Wachstumsprognosen drastisch auf 0,6 Prozent

Führende deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognosen für das Land deutlich nach unten korrigiert. In ihrem aktuellen Bericht zeichnet sich eine schwächere Erholung ab als bisher erwartet. Als Gründe für den Abschwung gelten steigende Energiekosten und geopolitische Spannungen.

Die Institute rechnen nun für 2023 nur noch mit einem Wirtschaftswachstum von 0,6 Prozent – deutlich weniger als die bisherige Schätzung von 1,3 Prozent. Der starke Rückgang spiegelt die verschlechterte konjunkturelle Lage wider.

Auch die Prognose für 2027 wurde nach unten angepasst. Statt der bisher erwarteten 1,4 Prozent wird nun nur noch ein Wachstum von 1,0 Prozent prognostiziert. Die Anpassungen unterstreichen die langfristigen Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Stabilität.

Analysten nennen zwei zentrale Faktoren für die Abwärtskorrektur: Der Krieg im Iran hat die globalen Märkte durcheinandergebracht, während die Preise für Öl und Gas stark angestiegen sind. Beide Entwicklungen belasten die deutsche Wirtschaft zusätzlich.

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Die revidierten Zahlen deuten auf eine schwierigere wirtschaftliche Zukunft hin. Unternehmen und Haushalte müssen sich vermutlich länger auf höhere Kosten einstellen. Die Politik könnte gezwungen sein, ihre Pläne angesichts der gedämpften Wachstumserwartungen anzupassen.

Quelle