Deutsche Bahn setzt 50 Millionen Euro für schnellere Bahnhof-Reparaturen ein
Johanna JägerDeutsche Bahn setzt 50 Millionen Euro für schnellere Bahnhof-Reparaturen ein
Die Deutsche Bahn startet eine neue Initiative, um Reparaturen an Bahnhöfen in ganz Deutschland zu beschleunigen. Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Notfallprogramms, das die Sicherheit und Sauberkeit verbessern soll. Für 2026 sind Investitionen von über 50 Millionen Euro vorgesehen, die in zusätzliches Personal und technische Aufrüstungen fließen sollen.
Im Rahmen des Programms werden 44 mobile Instandhaltungsteams eingeführt, die Reparaturen flexibler und effizienter durchführen sollen. Die rund 200 neuen Mitarbeiter dieser Teams werden in ihren jeweiligen Regionen Bahnhöfe ansteuern, um Aufgaben wie die Reparatur beschädigter Glasflächen oder die Beseitigung von Graffiti zu übernehmen. Anders als bisher werden die Einheiten auch umfangreichere Instandsetzungsarbeiten durchführen – insbesondere an Bahnhöfen außerhalb der Großstädte.
Ein Pilotprojekt in Regionen wie Niedersachsen hat bereits erste positive Ergebnisse gezeigt. Die Einstellung der neuen Teams ist nahezu abgeschlossen, auch wenn in einigen Gebieten noch Personal fehlt. Katja Hüske, Mitglied des Vorstands von DB InfraGO, bezeichnete Bahnhöfe als die „Visitenkarte“ der Deutschen Bahn. Sie betonte, dass die neuen Teams schnellere Reparaturen und spürbare Verbesserungen für die Kunden ermöglichen würden.
Ziel der Initiative ist es, die Aufenthaltsqualität für Reisende und Besucher zu steigern. Durch die mobilen Teams, die sowohl kleinere als auch größere Schäden vor Ort beheben, sollen Bahnhöfe sichtbar sauberer und sicherer werden. Die Investitionen und der Ausbau der Belegschaft markieren einen wichtigen Schritt der Deutschen Bahn, um die Zustände an Bahnhöfen bundesweit nachhaltig zu verbessern.






