29 March 2026, 02:05

CSU-Chef Hoffmann greift Grüne an: "Gefährden Demokratie und Wirtschaft"

Liniengraph, der die Stromerzeugung aus Wind und Sonne in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

CSU-Chef Hoffmann greift Grüne an: "Gefährden Demokratie und Wirtschaft"

Alexander Hoffmann, Vorsitzender der CSU-Bundestagsfraktion, hat die scharfe Ablehnung seiner Partei gegenüber den Grünen bekräftigt. Er wirft ihnen vor, mit ihrer Politik die Demokratie und die wirtschaftliche Stabilität Deutschlands zu gefährden. Seine Äußerungen folgen auf jüngste Wahlerfolge der Grünen, darunter der Sieg von Cem Özdemir in Baden-Württemberg und die Oberbürgermeisterwahl in München.

Hoffmann bezeichnete den Erfolg der Grünen in Baden-Württemberg als trügerisch. Özdemirs Sieg spiegle keine echte Zustimmung zur Parteipolitik wider, sondern sei vielmehr auf allgemeine politische Verschiebungen zurückzuführen – nicht auf Verdienste der Grünen.

Auch den Münchner Wahlerfolg der Grünen relativierte er und führte ihn auf das Versagen des Amtsinhabers zurück, nicht auf die Stärke der Partei. In der Bundespolitik kritisierte Hoffmann die Rolle der Grünen in der Ampelkoalition unter Robert Habeck. Ihre Pläne, etwa verbindliche Quoten für Biomethan und Wasserstoff in Gebäuden, würden die Heizkosten in die Höhe treiben und Mieter belasten.

Der CSU-Politiker verteidigte dagegen die neu ausgehandelte Rahmenvereinbarung zum Heizungsgesetz, die Union und SPD ausgearbeitet hatten. Diese garantiere Eigentümern weiterhin Entscheidungsfreiheit – ein deutlicher Kontrast zum Ansatz der Grünen. Hoffmann verwies zudem auf den wachsenden Trend zu Wärmepumpen und betonte, dass der Markt – nicht staatliche Vorgaben – den Wandel vorantreiben solle.

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Die Grünen warf er vor, in ihrer Oppositionspolitik Populismus zu betreiben und damit sachliche Debatten zu untergraben. Trotz jüngster Rückschläge beharrt Hoffmann darauf, dass die ablehnende Haltung der CSU gegenüber den Grünen weiterhin berechtigt sei.

Die CSU bleibt bei ihrer Kritik an der Klimapolitik der Grünen, die sie als wirtschaftlich riskant und gesellschaftlich spaltend darstellt. Hoffmanns Aussagen deuten darauf hin, dass die Partei an ihrer Strategie festhält und weiterhin die Themen Bezahlbarkeit von Energie und individuelle Freiheit in den Vordergrund stellt. Die Diskussion über Heizungsvorgaben und wirtschaftliche Folgen wird voraussichtlich in den kommenden Monaten anhalten.

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