19 April 2026, 12:04

Bundesnetzagentur leitet Verfahren gegen 77 Firmen wegen verpasster Smart-Meter-Frist ein

Nahaufnahme eines elektrischen Zählers an der Seite eines Gebäudes mit einem Banner mit Text oben

Bundesnetzagentur leitet Verfahren gegen 77 Firmen wegen verpasster Smart-Meter-Frist ein

Die Bundesnetzagentur hat gegen 77 Unternehmen rechtliche Schritte eingeleitet, weil diese die Frist zur Installation intelligenter Stromzähler nicht eingehalten haben. Der Vorstoß folgt auf verpasste Termine gemäß dem Messstellenbetriebsgesetz. Behördenvertreter betonen, dass diese Geräte entscheidend für die Modernisierung des deutschen Stromnetzes sind.

Das Messstellenbetriebsgesetz schreibt vor, dass grundzuständige Messstellenbetreiber bis Ende 2025 in mindestens 20 Prozent der förderfähigen Standorte intelligente Zähler einbauen müssen. Viele Unternehmen haben die Umsetzung jedoch verzögert oder die Vorgabe vollständig ignoriert.

Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, unterstrich die Bedeutung intelligenter Zähler für die Digitalisierung des Energienetzes. Er bestätigte, dass die Behörde die Regeln konsequent durchsetzen werde – mit dem langfristigen Ziel, bis 2032 eine Abdeckung von 90 Prozent zu erreichen.

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Den betroffenen Unternehmen drohen nun förmliche Anhörungen. Die Höhe der Sanktionen wird je nach individueller Lage und finanzieller Leistungsfähigkeit der Firmen variieren.

Die Durchsetzungsverfahren richten sich gegen Unternehmen, die das Installationsziel für 2025 verfehlt haben. Weitere Verzögerungen könnten zu Bußgeldern und verschärften Kontrollen führen. Der Ausbau intelligenter Zähler bleibt ein zentraler Baustein der deutschen Energiewende.

Quelle