10 May 2026, 02:04

Bundesnetzagentur entwarnt: Gasreserven in Deutschland stabilisieren sich

Eine Balkendiagramm, das die Abhängigkeit Europas von russischem Erdgas zeigt, mit Prozentwerten und Textangaben über Investitionsniveaus.

Bundesnetzagentur entwarnt: Gasreserven in Deutschland stabilisieren sich

Die Bundesnetzagentur hat Bedenken hinsichtlich der Gasreserven in Deutschland entkräftet. Klaus Müller, der Präsident der Behörde, betonte, dass es derzeit keinen Anlass zur Sorge gebe. Aktuelle Daten zeigen einen leichten Anstieg der Vorräte: Innerhalb der letzten zwei Wochen stieg der Füllstand der Speicher um drei Prozentpunkte.

Müller räumte ein, dass viele Bürger voll gefüllte Gasspeicher bis Mitte Mai bevorzugen würden, hielt dies jedoch weder für praktikabel noch für kosteneffizient. Er verwies darauf, dass die großen Kavernenspeicher Deutschlands bei Bedarf innerhalb von 30 Tagen aufgefüllt werden könnten. Eine entscheidende Rolle bei der Versorgungssicherheit im vergangenen Winter spielten die vier Flüssiggas-Terminals (LNG) an Nord- und Ostsee.

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Obwohl die Gasspeicherung weiterhin von Bedeutung ist, stellte Müller fest, dass die angespannte Lage der Jahre 2022 und 2023 nicht mehr besteht. Zwar bleiben die Händler für die Sicherstellung der Versorgung verantwortlich, doch die Behörde sieht derzeit keinen Grund für eine ähnlich hohe Alarmbereitschaft wie in den Vorjahren.

Die Einschätzung der Bundesnetzagentur deutet auf eine stabilere Perspektive für die deutschen Gasreserven hin. Mit allmählich steigenden Speicherständen und der vorhandenen LNG-Infrastruktur scheint das Risiko von Engpässen gesunken. Müllers Aussagen signalisieren Vertrauen in die Fähigkeit des Systems, auf eine steigende Nachfrage zu reagieren.

Quelle