British Diversity Awards 2026: Stars feiern Vielfalt und warnen vor Rückschritten
Johanna JägerBritish Diversity Awards 2026: Stars feiern Vielfalt und warnen vor Rückschritten
Die British Diversity Awards 2026 fanden gestern Abend statt und ehrten Personen und Initiativen, die sich im gesamten Vereinigten Königreich für Gleichberechtigung und Inklusion einsetzen. Durch den Abend führten Dr. Ranj Singh und Charlene White. Die Veranstaltung brachte Prominente, Aktivist:innen und Sportstars zusammen, um die Fortschritte im Bereich Vielfalt zu feiern.
Sir Lenny Henry nutzte die Gelegenheit, um zu warnen, dass hart erkämpfte Erfolge nun in Gefahr seien. Er rief zu mehr Zusammenhalt auf, um Repräsentation in allen Bereichen zu schützen und auszubauen.
Die von der London Stock Exchange Group (LSEG) unterstützten Preise würdigten Einzelpersonen und Organisationen, die sich besonders für Diversität, Chancengerechtigkeit und Inklusion engagieren. Zu den diesjährigen Gewinner:innen zählten zwei bekannte Persönlichkeiten aus der Unterhaltungsbranche: Sir Lenny Henry und der Comedian Chris McCausland.
Henry erhielt den Lebenswerk-Preis für sein jahrzehntelanges Engagement in den kreativen Industrien. McCausland teilte sich den Titel "Medien-Champion des Jahres" mit der Journalistin Ria Hebden. In seiner Rede betonte McCausland die Notwendigkeit besserer Chancen, barrierefreier Zugänge und stärkerer Unterstützung für Menschen mit Behinderungen.
Auch die Hockeyspielerin Tess Howard MBE wurde ausgezeichnet – sie erhielt den Preis "Sportlerin für positiven Wandel". Für musikalische Unterhaltung sorgte der Boygroup-Klassiker Blue, der mit einem Live-Auftritt für Stimmung sorgte.
Zu den Gästen zählten unter anderem Christine McGuinness, die in einem auffälligen schwarzen Minikleid erschien, sowie Duncan James, Sinitta, Tamzin Outhwaite und Denise Welch. Die Veranstaltung zeigte nicht nur Errungenschaften auf, sondern unterstrich auch, wie viel noch zu tun bleibt, um Vielfalt nachhaltig zu fördern.
Die Awards hoben die Beiträge aus Medien, Sport und Unterhaltung hervor, die eine inklusivere Gesellschaft vorantreiben. Preisträger:innen wie Henry, McCausland und Howard MBE wurden für ihr Wirken in verschiedenen Bereichen gewürdigt. Der Abend machte deutlich: Diversität muss auch in den kommenden Jahren eine Priorität bleiben.






