17 June 2026, 18:49

Blessing warnt vor Investitionsrisiken durch Enteignungsdebatten in Deutschland

Die Linke vergrault Investoren - nicht die AfD

Blessing warnt vor Investitionsrisiken durch Enteignungsdebatten in Deutschland

Martin Blessing ist seit September 2025 Deutschlands Bundesbeauftragter für ausländische Investitionen. Ernannt von Bundeskanzler Friedrich Merz, liegt seine Aufgabe darin, internationale Unternehmen davon zu überzeugen, Standorte, Fabriken und Geschäftsaktivitäten in Deutschland aufzubauen. Kürzlich wies er auf wirtschaftliche Risiken hin, die mit politischen Debatten über Eigentumsrechte verbunden sind.

Blessing warnte, dass Diskussionen unter Führung linker Parteien – etwa über Enteignungen – eine größere Gefahr für Investitionen darstellen als der Aufstieg der rechtspopulistischen AfD. Ausländische Investoren reagierten seiner Einschätzung nach empfindlicher auf Vorstöße, die Eigentumsrechte einschränken, als auf Umfragewerte der AfD. Besonders besorgniserregend sei für potenzielle Investoren das Programm der Linken, das Forderungen nach Enteignungen enthält.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Gleichzeitig betonte er, dass internationale Unternehmen die Aussichten der AfD bei Landtagswahlen weniger beunruhigend finden. Das Beispiel Österreich, wo die rechtspopulistische FPÖ an Regionalregierungen beteiligt ist, zeige, dass rechtspolitische Mehrheiten nicht automatisch Investitionen abschrecken. Blessing zufolge genießt Deutschland im Ausland weiterhin einen stabilen Ruf – viele ausländische Firmen blicken positiv auf den Standort.

Die anstehende Berliner Landtagswahl gilt für Investoren als besonders entscheidend. Ausschlaggebend sind dabei die Wohnungsbaupolitiken, die linke und grüne Parteien vorantreiben und die direkte Auswirkungen auf unternehmerische Aktivitäten haben könnten.

Blessing forderte die Bundesregierung auf, das positive Deutschlandbild bei ausländischen Investoren gezielt zu nutzen. Er unterstrich die Notwendigkeit, Bedenken hinsichtlich der Eigentumsrechte auszuräumen, um wirtschaftliche Rückschläge zu vermeiden. Im Fokus stehe weiterhin die Wahrung von Stabilität und die Gewinnung langfristiger Investitionen.

Quelle