Betrügerische Bankanrufe in Freiburg: Polizei warnt vor neuer Masche mit hohen Verlusten
Tobias LangBetrügerische Bankanrufe in Freiburg: Polizei warnt vor neuer Masche mit hohen Verlusten
Polizeipräsidium Freiburg warnt vor Anstieg betrügerischer Anrufe
Das Polizeipräsidium Freiburg hat vor einer Zunahme von Betrugsanrufen gewarnt, die sich gezielt gegen Einwohner der Region richten. Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus, um Opfer zur Herausgabe sensibler Finanzdaten zu bewegen. Bereits mehrere Personen sind auf die Masche hereingefallen – der Gesamtverlust beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.
Der Betrug beginnt meist mit einem Anruf einer Person, die vorgibt, im Auftrag einer Bank zu handeln. Den Opfern wird eingeredet, es gebe Probleme mit ihrem Konto, oft in Verbindung mit angeblichen Abbuchungsfehlern. Unter Druck werden sie dann aufgefordert, Details ihrer Bankkarte, PINs oder TAN-Nummern preiszugeben.
In einigen Fällen verlangen die Betrüger sogar die Übergabe der Zahlungskarten. Die Polizei betont, dass seriöse Banken niemals vertrauliche Daten telefonisch abfragen oder die Herausgabe von Karten verlangen. Die Ermittlungen zu den Vorfällen laufen, die Täter konnten bisher jedoch nicht ermittelt werden.
Die Bevölkerung wird zur Wachsamkeit aufgerufen. Bei verdächtigen Anrufen sollte sofort aufgelegt und die Notrufnummer für eine Beratung kontaktiert werden.
Die Warnung wurde offiziell am 30. April 2026 veröffentlicht, nachdem die Meldungen über die Betrugsmasche zugenommen hatten. Die Behörden verfolgen weiterhin die Spuren der Täter und erinnern die Bürger daran, unerwartete Bankanrufe eigenständig zu überprüfen. Wer bereits Daten preisgegeben hat, sollte den Vorfall umgehend anzeigen.






