Berlin plant neues Stadtquartier Stadteingang West mit 5.000 Wohnplätzen bis 2030
Noah KrügerBerlin plant neues Stadtquartier Stadteingang West mit 5.000 Wohnplätzen bis 2030
Berlin treibt die Pläne für ein großes neues Stadtquartier im äußersten Westen der Stadt voran. Der Senat hat den Entwicklungsrahmen für den Stadteingang West abgesegnet – ein 45 Hektar großes Gelände in der Nähe des ehemaligen Güterbahnhofs Grunewald. Langfristig könnten bis zu 5.000 Menschen in dem neuen Viertel wohnen.
Im Mittelpunkt des Projekts steht der alte Güterbahnhof Grunewald, der zwischen den S-Bahn-Stationen Westkreuz und Grunewald liegt. Geplant sind mindestens 2.400 neue Wohnungen, von denen ein Teil als Unterkünfte für Athlet:innen dienen könnte, falls Berlin die Olympischen oder Paralympischen Spiele ausrichtet. Nach den Spielen würden diese Wohnungen in langfristige Mietobjekte umgewandelt.
Das Vorhaben ist Teil umfassender Infrastrukturmaßnahmen, zu denen auch der Neubau des Autobahndreiecks Funkturm in Charlottenburg-Wilmersdorf gehört. Durch die verbesserte Verkehrsanbindung soll das Wachstum des Gebiets in den kommenden zehn Jahren unterstützt werden.
Federführend bei der Umsetzung ist die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge. Mit der Senatszustimmung beginnt nun die schrittweise Realisierung, die sich schrittweise bis in die 2030er-Jahre erstrecken wird.
Der Stadteingang West soll in den nächsten zehn Jahren Gestalt annehmen. Mit seiner Mischung aus Wohnraum, Verkehrsanbindungen und einer möglichen olympischen Verbindung könnte das lange brachliegende Gebiet ein neues Gesicht erhalten. Die ersten Bewohner:innen könnten einziehen, sobald die ersten Bauabschnitte fertiggestellt sind.






