Berlin feiert Meistertitel in fast allen Sportarten – nur der Fußball bleibt titellos seit 95 Jahren
Tobias LangBerlin feiert Meistertitel in fast allen Sportarten – nur der Fußball bleibt titellos seit 95 Jahren
Berlin dominiert den deutschen Sport in fast allen großen Ligen – nur nicht im Fußball. In dieser Saison haben Teams der Hauptstadt in Basketball, Volleyball, Handball und Eishockey die Meistertitel geholt. Doch im Fußball kämpfen die Clubs weiterhin um Erfolge: Seit 95 Jahren gab es keinen Titelgewinn mehr.
Die BR Volleys sicherten sich mit einem Sieg in Lüneburg ihren zehnten Männer-Volleyball-Meistertitel in Folge. Rund 50 mitgereiste Fans unterstützten das Team vor Ort. Unterdessen bereitet sich Alba Berlin in der Basketball-Bundesliga auf die Playoffs vor und strebt eine weitere starke Saisonabschluss an.
Im Handball erreichten die Füchse Berlin das Halbfinale der Champions League und festigten damit den Ruf der Stadt als Erfolgsgarant. Auch im Eishockey bleibt Berlin eine Hochburg: Zum fünften Mal in sechs Jahren wurde das Team Deutscher Meister.
Ganz anders sieht es im Fußball aus. Union Berlin sicherte sich zwar den Klassenerhalt in der Bundesliga, doch Hertha BSC verpasste den Wiederaufstieg. Der letzte Titel eines Berliner Vereins liegt 95 Jahre zurück – aus dem Jahr 1931.
Experten betonen, dass die erfolgreichen Teams Berlins oft eine Gemeinsamkeit haben: stabile Führung. Diese Kontinuität habe in fast allen Sportarten zu anhaltender Dominanz geführt – nur nicht im Fußball.
Berlins Sportlandschaft glänzt mit wiederholten Triumphen in Volleyball, Handball, Basketball und Eishockey. Der Fußball bleibt die große Ausnahme: Die Clubs der Stadt kommen einfach nicht aus ihrer fast jahrhundertelangen Titelflaut heraus. Dieser Kontrast zeigt sowohl die Stärke des Berliner Sports als auch das andauernde Fußball-Dilemma der Hauptstadt.






