25 June 2026, 12:03

Bauwirtschaft 2026: Erste Wachstumssignale trotz hoher Materialkosten

Umstellung noch ausstehend

Bauwirtschaft 2026: Erste Wachstumssignale trotz hoher Materialkosten

Bauwirtschaft zeigt gemischte Umsatzentwicklung zu Beginn 2026

Die Umsätze im Bausektor präsentierten sich im frühen Jahr 2026 uneinheitlich: Während einige Bereiche wuchsen, stagnierten andere. Die weiterhin steigenden Materialkosten belasteten die Gewinnmargen der gesamten Branche.

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Von Januar bis April 2026 blieb der kumulierte Umsatz im Baugewerbe im Vergleich zum Vorjahr 2025 unverändert. Im April zeichnete sich jedoch in zentralen Segmenten ein Aufwärtstrend ab. Die Umsätze im Wohnungsbau stiegen um 7,1 Prozent, während die Auftragseingänge um 8,9 Prozent zunahmen – ein erster Lichtblick nach einer langen Durststrecke.

Auch der Gewerbe- und Industriebau trug zu der positiven Entwicklung bei: Hier erhöhten sich die Umsätze um 6,8 Prozent, die neuen Aufträge um 2,6 Prozent. Im öffentlichen Bau verzeichnete man ein Umsatzplus von 5,3 Prozent, zudem vergaben staatliche Stellen 2,2 Prozent mehr Aufträge als noch im März.

Besonders der Tief- und Ingenieurbau trieb das Wachstum in allen drei Hauptsegmenten voran. Insgesamt stiegen die Auftragseingänge im Sektor in den ersten vier Monaten 2026 im Vorjahresvergleich um 1,8 Prozent.

Die Materialkosten blieben indes auf hohem Niveau: Allein der Bitumenpreis kletterte im Mai 2026 um 31,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr – maßgeblich bedingt durch die Konflikte in der Straße von Hormus. Auch Holz, Metalle, mineralische Baustoffe und Transportbeton wurden teurer.

Trotz der gestiegenen Umsätze und Auftragseingänge im Wohnungs-, Gewerbe- und öffentlichen Bau bleibt die Branche unter Druck: Die explodierenden Materialkosten pressen die Gewinnspannen. Die Bauwirtschaft kämpft weiterhin mit den steigenden Preisen für essenzielle Rohstoffe.

Quelle