14 April 2026, 12:05

Balkonanbau am Peitinger Hauptplatz spaltet Politiker und Anwohner

Ein mehrgeschossiges Parkhaus mit parkenden Autos, Geländern, Säulen, Deckenleuchten, freiliegenden Rohren und umgebenden Bäumen, vor einem Hintergrund von Gebäuden mit sichtbaren Fenstern in einer Stadtlandschaft.

Balkonanbau am Peitinger Hauptplatz spaltet Politiker und Anwohner

Pläne für Balkonanbau am Peitinger Hauptplatz sorgen für Diskussionen

Ein Vorhaben, an einem Gebäude am Hauptplatz in Peiting Balkone anzubauen, hat unter lokalen Politikern für Gesprächsstoff gesorgt. Der Entwurf sieht vor, die beiden obersten Stockwerke auf der Westseite des Gebäudes zu erweitern. Zwar unterstützten die meisten Ausschussmitglieder den Plan, doch gab es Bedenken hinsichtlich der Parkplatzsituation und der Gestaltung.

Das Gebäude, in dem sich das Geschäft Betten Weissenbach befindet, unterliegt dem Bebauungsplan für den Oberen Hauptplatz. Die geplanten Balkone würden 1,45 Meter über die gesetzliche Grenzlinie hinausragen – eine Abweichung, die die Behörden jedoch als geringfügige Anpassung einstufen.

Während der Sitzung des Bauausschusses argumentierte Andreas Barnsteiner (BVP), die Balkone würden zu dem großen Bauwerk passen. Michael Deibler (CSU) bezeichnete das Design als "kaum akzeptabel", äußerte aber die Hoffnung, dass keine weiteren Änderungen folgen würden. Christian Hack, Leiter der Bauaufsichtsbehörde, präzisierte, der Eigentümer habe ursprünglich Balkone zur Straßenseite hin beantragt, was jedoch wegen des kommunalen Grundbesitzes abgelehnt worden sei.

Bürgermeister Peter Ostenrieder erkannte die von Stadtrat Norbert Merk (CSU), dem einzigen Gegner des Vorhabens, vorgebrachten Parkplatzbedenken an. Gleichzeitig betonte er, der Eigentümer halte sich an die bestehenden Vorschriften. Merk kritisierte vor allem die möglichen Auswirkungen neuer Wohnungen auf die ohnehin knappe Parkplatzsituation in der Umgebung.

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Trotz einiger Vorbehalte gab der Ausschuss schließlich grünes Licht für den Balkonanbau. Die Entscheidung ermöglicht die Umsetzung des Projekts im Rahmen der aktuellen Bebauungsvorgaben. Die Themen Parkplätze und gestalterische Aspekte bleiben jedoch Diskussionspunkte für künftige Bauvorhaben in der Gegend.

Quelle