Baden-Württemberg startet Sicherheits-Großoffensive für Zweiradfahrer nach Rekordunfällen
Tobias LangBaden-Württemberg startet Sicherheits-Großoffensive für Zweiradfahrer nach Rekordunfällen
Baden-Württemberg startet Großoffensive für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zum Schutz von Zweiradfahrern
Die Initiative folgt auf mehr als 16.800 Unfälle mit Verletzten im Jahr 2025, an denen Radfahrer, Motorradfahrer und E-Scooter-Nutzer beteiligt waren. Nun ergreifen die Behörden Maßnahmen, um Risiken zu verringern und die Bedingungen für die besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmer zu verbessern.
Am 28. April 2026 findet ein landesweiter Aktionstag statt, bei dem über 1.300 Polizeibeamte im südlichen Schwarzwald im Einsatz sein werden. Sie führen mehr als 300 Kontrollen und Präventionsmaßnahmen durch – mit Fokus auf gefährliches Verhalten wie illegales Überholen auf Radwegen und das Zusparken von Fahrradspuren.
Hintergrund der Kampagne sind alarmierende Entwicklungen in der Unfallstatistik: 2025 waren Zweiradfahrer in über der Hälfte aller verletzungsbedingten Verkehrsvorfälle im Land beteiligt. Die Verletzungen durch E-Scooter stiegen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Drittel an.
Während der Aktion werden die gezielten Kontrollen ausgeweitet. Neben der Überwachung setzen die Beamten auf Aufklärung, um das Bewusstsein für typische Gefahrenstellen im Straßenverkehr zu schärfen. Ziel ist es, nachhaltige Verbesserungen für die Sicherheit aller Zweiradfahrer zu erreichen.
Der Aktionstag am 28. April markiert einen wichtigen Schritt, um die steigenden Unfallzahlen unter Radfahrern, Motorradfahrern und E-Scooter-Nutzern einzudämmen. Mit verschärften Kontrollen und Öffentlichkeitsarbeit wollen die Behörden Verletzungen reduzieren und die Straßen sicherer machen. Über 1.300 Einsatzkräfte beteiligen sich an der bislang größten Operation dieser Art in der Region.






