Baden-Württemberg rettet 63 Denkmäler mit 6,9 Millionen Euro aus dem Schutzprogramm 2026
Tobias LangBaden-Württemberg rettet 63 Denkmäler mit 6,9 Millionen Euro aus dem Schutzprogramm 2026
Baden-Württemberg investiert rund 6,9 Millionen Euro in die Erhaltung von 63 Denkmälern im gesamten Bundesland. Die Mittel stammen aus dem Denkmalschutzprogramm 2026 und unterstützen Projekte in privater, kommunaler und kirchlicher Trägerschaft. Einer der Zuschüsse in Höhe von etwa 92.680 Euro fließt in die Sanierung eines historischen Gebäudes in Waldkirch.
Die Förderung kommt einem unter Denkmalschutz stehenden Anwesen in der Probsteistraße 1 in Waldkirch zugute, in dem derzeit Wohnungen und eine Kindertagesstätte untergebracht sind. Bürgermeister Michael Schmieder betonte die Komplexität des Vorhabens und bezeichnete es als „große Herausforderung“ für die lokale Verwaltung. Die Integration moderner Einrichtungen wie der Kita in eine geschützte Bausubstanz erfordere sorgfältige Planung und besonderen Aufwand.
Die Gelder decken sowohl die Restaurierung des bestehenden historischen Gebäudes als auch den Neubau eines Anbaus ab. Rüdiger Tonojan, ein örtlicher Beamter, hob die übergeordnete Bedeutung solcher Projekte hervor. Historische Gebäude seien „sichtbare Zeugnisse der Vergangenheit und ein unverzichtbarer Teil unserer Gegenwart“, so Tonojan, und unterstrich damit ihre Rolle für die Bewahrung von Geschichte und Kultur.
Der Zuschuss für das Waldkircher Projekt stammt aus der ersten Tranche des Denkmalschutzprogramms 2026 des Landes. Die Initiative zielt darauf ab, Kulturgüter zu erhalten und gleichzeitig für die heutige Nutzung anzupassen.
Für die Sanierung des Gebäudes in Waldkirch stehen 92.680 Euro aus dem 6,9-Millionen-Euro-Topf des Landes bereit. Nach Abschluss der Arbeiten wird das Haus weiterhin als Wohnraum und Kindertagesstätte dienen. Das Projekt steht exemplarisch für den Ansatz des Landes, Denkmalschutz mit modernen Anforderungen in Einklang zu bringen.






